Das Jammern danach

September 15, 2017 by hotminnie

BERICHT

Linda Wenzel, eine jugendliche Deutsche, war letztes Jahr von daheim ausgerissen, hatte sich nach Syrien geschlichen und sich dort islamischen Terroristen angeschlossen. Weil es heute fesch und geil ist, so ein wenig auf Mordurlaub zu fahren.
Angeblich habe sie das Abenteuer mit einer Internet-Bekanntschaft vereinbart. Das spricht für die Intelligenz und Kommunikationsbereitschaft der Facebook-Generation, auf alles und jedes hereinzufallen, nur weil es per Smartphone abrufbar ist.
Linda wurde bei der Rückeroberung Mosuls von irakischen Soldaten aufgegriffen, eine Waffe neben sich. Sie habe zu einer Spezialgruppe der Terroristen gehört, der zahlreiche Morde und Exekutionen angelastet würden, sagte die Armee. Die jugendliche Terroristin wurde eingesperrt und soll vor Gericht gestellt werden.
Aber — natürlich wehrt sich Linda heulend dagegen, vor ein irakisches Gericht zu kommen. Mit Terroristen wird dort nicht lange gefackelt. Sie möchte lieber nach Hause, nach Deutschland, zu ihrer Familie, weint sie. Wohl wissend, dass islamische Terroristen in Deutschland meistens mit einer geringen oder bedingten Strafe davonkommen, vorallem wenn sie noch jugendlich sind.
Die Gerechtigkeit soll auch für Linda Wenzel ihren Lauf nehmen. Dort vor Gericht gestellt zu werden, wo sie ihr Unwesen trieb. Dort, wo man nicht so wie im verweichlichten Europa Rücksicht darauf nimmt, wie alt ein Mörder ist.
Ob Deutschland genügend zahlt, um das zu verhindern? Das wäre (noch) ein dicker brauner Fleck auf deutscher Wange.

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