Generalsekretär mit Bildungsmängeln

August 30, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die United Nations Organisation (UNO) hat längst jedes Ansehen verspielt. Spätestens seit sie am Gängelband radikaler und anijüdischer Staaten hängt, seit sie Terroristen Sitz und Stimme gab. Der ideologische Verfall der UNO wird nirgends so deutlich wie an der Person des Generalsekretärs.
Zur Zeit sitzt der Portugiese Antonio Guterres auf diesem Posten. Guterres kommt vom linkslinken Rand der portugiesischen Sozialisten, war deren Führer und Chef der radikal-marxistischen Sozialistischen Internationale. Vor seiner Einsetzung als Generalsekretär amtierte Guterres als Chef der UNHCR und setzte sich energisch für den Zustrom radikaler Moslems nach Europa ein.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres besuchte jetzt Israel. Er rief die arabischen Palästinenser — deren Terrorflügel PLO und Hamas bitter zerstritten sind — zur Einigung auf und versicherte, Israel würde mehr Sicherheit und Wohlstand genießen, sobald ein zweiter (arabischer) Staat im „Heiligen Land“ eingerichtet sei. Das sei sein Traum.
Aus seiner einseitig-marxistischen Sicht konnte Guterres offenbar nicht erkennen, was er verlangt. Ein arabischer Staat war gleichzeitig mit der Gründung Israels eingerichtet worden, besteht noch immer. Dass Jordanien versucht hatte, den jüdischen Teil des „Heiligen Landes“ zu erobern und im Gegenzug die Gebiete westlich des Jordans verloren hatte, scheint Guterres nicht zu verstehen. Ein weiterer — dann dritter — Staat in dieser Region, noch dazu ein Staat regiert von Terroristen, wäre ein klares Ende jeglicher Friedensbemühungen.
Guterres bot noch einen weiteren Eklat. Er besuchte die UNRWA, jene UN-Organisation, deren Zweck ausschließlich in der Unterstützung palästinensischer Terrorgruppen besteht, und sagte weitere 4 Millionen US$ von der UNO zu.
Gleichzeitig forderte Guterres eine Verbesserung der Lebensbedingungen im Gaza-Streifen ein. Nicht beachtend, dass dessen Millionen Einwohner von einer Terror-Organisation mit Zwang und Gewalt in diesen Lebensbedingungen gehalten werden, um dadurch mehr internationale Gelder für militärische Zwecke zu erhalten.
Im Kibbutz Nahal Oz wurde Guterres darauf hingewiesen, dass die Hamas einen Großteil der Hilfsgelder für militärische Zwecke verwendet. Ein einziger Kilometer der zahlreicher Angriffstunnel der Hamas kostet mehr als 200.000 US$; Geld, das eher für Spitäler und soziale Verbesserungen verwendet werden könnte. Doch für die Hamas hat die gewaltsame Vernichtung Israels Vorrang.
In Tel Aviv meinte Guterres, ebenfalls realitätsfremd, dieses Land sei das Urland zweier Völker — gemeint Juden und Araber — was der gesamten Geschichte des Nahen Ostens widerspricht.
Guterres wies darauf hin, als Ministerpräsident Portugals habe er das gegen Juden gerichtete Ausweisungsdekret aus 1496 aufgehoben. Vergessend, dass das nach fünf Jahrhunderten nur mehr ein symbolischer Akt sein konnte.
Selbstverständlich bezog auch Guterres die Ausschreitungen in Charlottesville, Florida, in seine Empfehlungen ein; ohne zu erwähnen, dass diese Ausschreitungen von den Neonazis der linksextremen, und nebenbei radikal antisemitischen, Antifa ausgelöst worden waren.
Aus jeder Sicht bot Antonio Guterres ein politisches Schauspiel, auf das alle Seiten sicherlich gern verzichtet hätten.

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