Hetzblatt „Alto Adige“

August 10, 2017 by hotminnie

BERICHT

„Alto Adige“ — Diese Zeitung ist sich selbst stets treu geblieben

Seit mittlerweile vier Monaten sammelt die Süd-Tiroler Freiheit Unterschriften für die Abschaffung der faschistischen Ortsnamen-Dekrete. Um auch das italienische Publikum zu erreichen, wollte die Bewegung die italienische Tageszeitung „Alto Adige“ eine Toponomastik-Infobroschüre, die demnächst auch in italienischer Sprache vorgestellt werden wird, beilegen lassen. Doch der „Alto Adige“ hat das (entgeltliche) Angebot dankend abgelehnt.
Die Infobroschüre stünde, so die Begründung der Zeitung, im Widerspruch zur traditionell moderaten Linie des Blattes in politischen Fragen („in contrasto con la linea da sempre adottata dall’Alto Adige di moderazione dei toni nel trattare questioni aventi riflessi di natura politica“). Zudem wolle man den Großteil der Leserschaft nicht beunruhigen („sarebbe indubbiamente motivo di irritazione per gran parte dei lettori del quotidiano“).
Für die Süd-Tiroler Freiheit klingt die Begründung des „Alto Adige“ wie blanker Hohn. Cristian Kollmann findet deutliche Worte: Für uns ist somit einmal mehr als klar, dass das Hetzblatt „Alto Adige“ es vorzieht, die Leser weiterhin mit einseitigen, halbwahren und unwahren Informationen zu manipulieren. Von moderater Linie kann keine Rede sein, im Gegenteil: diese Zeitung ist sich selbst stets treu geblieben, und deren irredentistisch-tolomeisch-faschistische Etikette „Alto Adige“ war seit je Programm! Bereits vor über 100 Jahren hetzte das Blatt gegen die damalige deutsche Minderheit in Welschtirol (siehe Beispiel im Anhang). Heute macht es Selbiges gegen die Südtiroler, insbesondere gegen die deutschen Ortsnamen. Regelmäßig bekommen die Leser Disagio-Artikel vorgesetzt, in denen ein veritabler Opferkult der Italiener in Südtirol zelebriert wird und in dem alles, was vom Faschismus herrührt, unter dem Deckmantel der kulturellen Bereicherung, ja sogar der Wissenschaft, verteidigt und relativiert wird. Die Leser des „Alto Adige“ müssten sich eigentlich beleidigt fühlen, wenn ihnen das Blatt unterstellt, dass sie durch objektive und sachliche Informationen irritiert würden!
Die Süd-Tiroler Freiheit wird auch ohne den „Alto Adige“ versuchen, die Italiener in Südtirol für die Unterschriftensammlung, die als Petition den politischen Verantwortlichen in Bozen und Rom zugesendet werden wird, zu gewinnen.

Cristian Kollmann

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