Die gutbürgerliche Milde

July 27, 2017 by hotminnie

BERICHT

In Hamburg hatten einige tausend Extremisten weite Teile der Stadt verwüstet, hunderte Polizisten verletzt und Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Die Verantwortung dafür trägt Bürgermeister Olaf Scholz, der sich über alle Warnungen und Drohungen hinweggesetzt und diese Ausschreitungen zugelassen hatte.
Von Scholz kann man jetzt, wenige Wochen vor der Bundestagswahl, keinen Rücktritt erwarten. Er würde sonst seine Partei, die ohnehin schon unter dem desaströsen Auftreten des wahlwerbenden Martin Schulz leidet, noch weiter beschädigen.

Tausende Randalierer waren es, die mit der Absicht antraten, zu zerstören und zu töten. Das ist durch umfangreiches Bild- und Videomaterial belegt. Die Polizei war überfordert, da sie für einen Bürgerkrieg weder ausgerüstet noch ausgebildet ist und aus politischen Gründen auch keinen Schussbefehl erhielt. Pfeffersprays sind ein untaugliches Mittel im Straßenkampf.
Von diesen Tausenden wurden nicht einmal hundert festgenommen, der Großteil davon wieder auf freien Fuß gesetzt. Mit der — für einen Rechtsstaat katastrophalen — Begründung, sie seien nicht rechtzeitig einem Haftrichter vorgeführt worden. Keiner fragte, wo sich denn die Haftrichter versteckt hielten.
Die Zusammenstellung der noch in Haft Sitzenden veranschaulicht das internationale Netz des linksextremen Terrors.

12 Deutsche, davon 7 aus Hamburg
3 Franzosen
2 Niederländer
6 Italiener
1 Österreicher
1 Pole
1 Rumäne
2 Russen
1 Schweizer
1 Senegalese
1 Serbe
1 Spanier
1 Tscheche
1 Türke
1 Ungar

Um den armen Bübchen und Mädels keine längeren Qualen zuzufügen, ist die deutsche Politik auch gleich bemüht, ihre Taten zu entschuldigen. Der größte Teil der Täter seien doch gutbürgerliche Menschen, die sich nur eben nicht an demokratische Spielregeln halten. Das konnte man allen Ernstes in verschiedenen Wortmeldungen lesen.
Brandsätze, Pflastersteine, Eisenstangen gegen Polizisten werfen, Geschäftslokale plündern und verwüsten, Autos und Häuser in Brand stecken, ein wahres Schlachtfeld hinterlassen — das wird als gutbürgerlich abgetan, nur eben ein klein wenig übertrieben.
Deutschland liegt schon jenseits aller Rettungsversuche; daran wird — mangels Alternativen — auch die nächste Wahl nichts ändern können.

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