Der verpuffte Knalleffekt

July 5, 2017 by hotminnie

BERICHT

Jener islamische Terrorist, der in Österreich zwei Menschen kaltblütig ermordete (wir berichteten), stellte sich nun tatsächlich als islamischer Terrorist heraus. Diese großartige Erkenntnis der Polizei und des Innenministers verkauften Medien sofort als Knalleffekt.
Der Terrorist sei ein radikalisierter Moslem gewesen. Ein Moslem also, der den Koran dort gelesen hatte, wo Gläubige zum Mord von Ungläubigen aufgefordert werden. Da sich der Mörder schon “seit langem” in Österreich diskriminiert gefühlt hatte, war diese religiöse Einstellung auch nicht von heute auf morgen entstanden. Als Moslem ist er jedenfalls auch Mitglied des (vom Propheten angestrebten) islamischen Staates. Diese Erkenntnis ist ebensowenig ein knallender Effekt; auch Behörden könnte man zumuten, den Koran zu lesen.
Der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotaka konnte oder wollte die offenen Frage nicht beantworten — weshalb sich ein radikalisierter (das heißt, streng gläubiger) Moslem seit Jahren in Österreich aufhalten durfte, obwohl er eine offensichtliche Gefahr für die Bevölkerung darstelle; weshalb er verschiedene Reisen in sein Heimatland Tunesien und innerhalb Europas unternehmen konnte, bei denen er offensichtlich Kontakte zu anderen streng gläubigen Moslems gepflogen hatte.
Der dafür zuständige Innenminister schwieg sich auch aus, weshalb (auch) in Österreich so viele Vereine streng gläubiger Moslems geduldet werden, trotz der hohen Gefährdung, die von ihnen ausgeht. Diese offenen Fragen sind politisch unbequem, weil sie die mörderischen Folgen der liebevollen Wilkommens-Kultur schonungslos offenlegen.
Man kann davon ausgehen, dass die oberösterreichische Justiz, die Verbrecher zumeist mit liebevollen Samthandschuhen anfasst, auch gegenüber einem armen Radikalisierten Einsicht zeigen wird. Der Terrorist wird vielleicht ein bis zwei Jahre hinter Gitter müssen — um sich dann weiter in Europa frei bewegen zu können.
Staatsverweigerer sind eindeutig Spinner. Manchmal kann man aber ihre Beweggründe verstehen…

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