Morddrohungen gegen Berlinerin

June 20, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die Berliner Feministin Seyran Ateş, 54, eröffnete in Berlin-Moabit eine “liberale” Moscheegemeinde, die Ibn Rushd-Goethe-Moschee. Nicht nur Moslems verschiedener Richtungen, sondern auch Juden, Christen und Atheisten sollten dort gemeinsam beten können. Dort will sie auch den Propheten kritisieren.
Abgesehen von der völligen Realitätsfremde dieser Idee — Sunniten und Schiiten gemeinsam? Undenkbar. Betende Atheisten? Was ist das? Den Propheten in Frage stellen? — versetzte dieses Vorhaben sofort viele Moslems in ihr übliches wütendes Rasen.

Liberal und Islam in Verbindung zu bringen, ist für gläubige Moslems Blasphemie. Darauf steht die Todesstrafe. Deshalb wird Seyran Ateş sofort mit Morddrohungen zugedeckt, ihre Moschee will man anzünden oder sprengen. In Facebook, der beliebten Hetzplattform, schreibt einer: “Die Alte macht grade ihr Testament”. Ein anderer: “Ateş ich hoffe du verbrennst in der Hölle”. Ein weiterer: “Kopf gegen die Wand schlagen”. In dieser Tonart geht es dahin.
Bereits 1984 war Ateş in Berlin von einem türkischen Moslem niedergeschossen und schwer verletzt worden.

Martin Lejeune, ein fanatischer Judenhasser und Hamas-Aktivist, früher als Journalist bei der Nazi-Zeitung Neues Deutschland und bei der kommunistischen taz, hetzt gegen das “ganz gefährliche Projekt” und ruft dazu auf, es zu stoppen. Ateş sei ein “ein Diener des Satans”. Lejeune hatte bereits früher den Holocaust angezweifelt und gegen Juden gehetzt. Aber Moslems (Lejeune ist konvertiert) dürfen das.
In dieser Affäre wird verständlich, warum (in Köln) nur ein paar hundert Moslems — heuchlerisch — gegen islamische Gewalt demonstrierten, Millionen andere Moslems sich damit aber solidarisch erklären.

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