Hunde auf der Alm ?

June 16, 2017 by hotminnie

BERICHT

Jeder vernünftig denkende und halbwegs gebildete Mensch würde wissen, dass auf Almen Vieh frei gehalten wird. Dass Vieh seit undenklichen Zeiten sich und seine Jungen verteidigt. Hundehaltern scheint diese vernünftige Denkweise zu fehlen.
In Tirol waren bei zwei Vorfällen Frauen von aufgebrachten Kühen getötet worden. Weil sie so unverständig waren, mit Hunden die Weideplätze zu betreten. Im Hund sieht eine Kuh einen Wolf, also einen Angreifer, der die Herde und vor allem die Jungtiere gefährden kann. Man nimmt deshalb, selbst bei geringstem Denk- vermögen, auf eine Alm keinen Hund mit.
Almvieh ist immer unberechenbar. Man weicht ihm auch ohne Hund am besten in weitem Bogen aus. Wer jemals ein paar Tonnen Kühe dahergallopieren sah, weiß davon. Das scheint Städter zu überfordern.
Hundehalter sind deshalb verunsichert. Sie verstehen es nicht. Das Haustier wird mitgeschleppt. Mit dem Hund auf die Alm zu gehen, sei problematisch, sagt ein Almwirt. Es müsse aber jeder selbst wissen, wohin er geht. Ein anderer meint, ständig kämen Anrufe zum Thema Kühe. Die Leute würden regelrecht auszucken. Freilaufende Kühe habe es aber auf der Alm immer gegeben. Der Hausverstand gebiete es, dass man mit Hunden in Weidegebieten vorsichtig sein müsse.
Nur Grüne wissen es besser, wann nicht. Immer wieder kommt es, tatsächlich, zu Anzeigen, wegen nicht artgerechter Freilandhaltung von Kühen, Pferden, Lamas — und ähnlichen Umweltverpestern.
Die Fortsetzung liegt schon bald auf der Hand. Freilaufende Rindviecher? Gehören verboten!

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