Halal-Zertifizierung für Moscheen ?

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May 17, 2017 by hotminnie

BERICHT

Jung-Minister Sebastian Kurz wusste nicht, was er anstellte, als er den Islamisten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) ein eigenes Islamgesetz schenkte. Seither ist alles außer Rand und Band geraten, die Extremisten der IGGÖ drehen mittlerweile völlig durch.
Die aktuelle Idee: Moscheen sollen zertifiziert werden. Das beschlossen die Vertreter der Kultusgemeinden der IGGÖ, auf Wunsch ihres Chefs, des türkischen Beamten Ibrahim Olgun.
Dieser habe, so sagte er, ein Jahr lang alle Moscheen in Österreich begutachtet. Welche, sagte er nicht. Denn fast alle dieser Moscheen werden von privaten Vereinen betrieben, und nicht von der IGGÖ und ihren Kultusgemeinden.
Für Standards brauche es Kompetenzen, formelle und inhaltliche Übereinstimmung sei dringend notwendig, meinten die Vertreter. Und verirrten sich damit im Dickicht ihrer eigenen Statuten. Die Struktur der IGGÖ bestehe aus Kultusgemeinden, Fachvereinen, den Islamischen Religionsgemeinden und aus den Moscheevereinen, wird verkündet. Die Statuten sagen anderes. Moscheevereine? Was sollte das sein? In den Statuten steht Moscheegemeinden, die gibt es aber nicht.
Die vier Bereiche einer Moschee, und zwar Leitung, Architektur, Imame und Aktivitäten sollen mit Qualitätsstandards gesichert werden. Wie diese auszusehen haben, darüber schweigen sich die Vertreter aus. Aus einem einfachen Grund: Die IGGÖ untersteht seit einem Jahr der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Diese allein kann die Standards vorgeben. Hat sie offenbar noch nicht.
Gefährlich wird es dann noch richtig. Mit einer einheitlichen theologischen Überzeugung soll ein kontextorientiertes Islamverständnis gewährt werden, womit muslimische Jugendliche in Österreich unter anderem auch in deutscher Sprache von dort abgeholt werden können, wo sie sich befinden.
Das bedeutet, in der Übersetzung, Jugendliche sollen aus ihrem Umfeld ideologisch herausgeholt und in ein Umfeld des radikalen politischen Islam eingegliedert werden, das die IGGÖ vertritt. Die Qualitätskriterien für den Koranunterricht sollen auf effektive Pädagogik und Didaktik setzen und neben Imamen auch Lehrpersonal und Religionspädagogen umfassen.
Koranunterricht in Moscheen? Das ist in Österreich nicht vorgesehen. Besonders auffallend ist auch, dass sich die IGGÖ bisher zu keiner einheitlichen „Auslegung“ des Islam bekannte, sondern Glaubensgrundlagen vorlegte, die nur wenig mit dem Islam als Religion zu tun haben. Die, besonders durch Betonung der Scharia, auch direkt mit den österreichischen Gesetzen in Widerspruch stehen.
Was soll also herauskommen? Genehmigt werden würde alles, der zuständige Beamte Oliver Henhapel ist da sehr aufgeschlossen, so lange es nicht gratis ist. Durch die Lähmung der österreichischen Politik kann nur ein weiteres Abdriften in extremistische — das heißt, jihadistische — Regionen befürchtet werden.
Noch ist die Regierung nicht geboren, die dem islamischen Radikalismus eine klare Absage erteilt.

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