Nähe zum Extremismus

April 27, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die letzten österreichischen Bundespräsidenten scheinen mit ihrer Funktion nicht klarzukommen., Eigentlich sollte der Bundespräsident, als Staatsoberhaupt, den Staat repräsentieren. Bei Heinz Fischer und jetzt bei Alexander van der Bellen endet die Repräsentation jenseits extremistischer Randgruppen.
Heinz Fischer, ein glühender Anhänger des demokratischen Nordkorea, hatte mehrmals, und überaus wohlwollend, Vertreter terroristischer Organisationen bei sich empfangen. Unter diesen waren die Hamas-Finanzierer Adel Doghman und Hani Abdelhalim (wir berichteten), und bei mehreren Gelegenheiten Anas Schakfeh, Omar al-Rawi und andere Muslimbrüder.
Diese Terrorgruppen und ihre verzweigten Organisationen können (für die SPÖ) wichtige Wählerschichten mobilisieren, müssen deshalb hofiert werden. So dachte sich der an wenig moralischen Skrupeln leidende Fischer.
Sein Nachfolger Alexander van der Bellen — gewählt mittels einer vortrefflich konzertierten, europaweiten Hasskampagne und einer sorgfältig ausgearbeiteten Wahlkarten-Verarbeitung — kommt ideologisch vom äußersten linken Rand, kennt daher noch weniger Vorbehalte.
Bundespräsident van der Bellen ließ sich gleich einmal bei der Europäischen Union mit ausfallenden Äußerungen gegen Rechtspopulismus feiern — was ihm, als geübtem Linkspopulisten, spielend leicht gelang.
Daheim fiel Alexander van der Bellen sofort in Gleichschritt mit seinem Vorgänger Heinz Fischer. Man muss sich jenen zuwenden, die vom phobischen Pöbel verfolgt und unterdrückt werden. Das klingt immer gut, besonders aus der Sicht eines Agnostikers, Kommunisten und geborenen Opportunisten.
Der Bundespräsident empfing daher auch gleich eine Delegation jener armen Verfolgten und Unterdrückten, nicht wissend (auch nicht wissen wollend), wer sich da präsentierte.

Es war eine Delegation der islamischen Glaubensgemeinschaft, die stolz bei ihm auftrat — jenes Dachverbandes, der zwar extremistische, terrornahe und ganz besonders antisemitische Grüppchen vertritt, aber keine Muslime.
Der türkische Diyanet-Beamte Ibrahim Olgun war es, der dem Bundespräsidenten seine Begleiter vorstellte. Darunter der bosnische Extremist Esad Memic, Ümit Vural von der ultranationalistischen türkischen Milli Görüs, die Sprecherin der Muslimbruderschaft Carla Baghajati. Und dazu noch einen Vertreter der iranischen Regierung, Mohammad Ali Mohsenzadeh. Dieser kam für den iranischen Mini-Verein in der Wiener Mollardgasse, der seit langem als Außenstelle des iranischen Nachrichtendienstes bekannt ist und sich in der Islamischen Glaubensgemeinschaft pudelwohl fühlt. Eine illustre Gesellschaft, die sich bei van der Bellen traf.
Der Bundespräsident war sichtlich froh, bei Extremisten die gleiche Aufmerksamkeit zu genießen, wie sein Vorgänger. Er gab freudig bekannt, herzlich gerne eine Einrichtung der IGGÖ besuchen zu wollen. Dazu wird van der Bellen wahrscheinlich eine Einführung des Ministerialbeamten Oliver Henhapel erhalten, der seit Jahren diesen Extremistenverband als religiöse Organisation zu verkaufen versucht, um ihm gute Einnahmen zu verschaffen.
Nur wenige Tage später steigerte sich Bundespräsident Alexander van der Bellen in eine regelrechte Vorfreude hinein. Er stellte mutig in den Raum, zum Thema islamisches Kopftuch, als Symbol radikaler und terroristischer Ideologien:
Jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Und wenn das so weitergeht – und damit bin ich schon bei der nächsten Frage, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie – wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.”
Andere Menschen haben längst verstanden, dass diese (spezielle) Vermummung nicht aus religiösen Gründen getragen wird, sondern von Anhängerinnen des politischen Islam als Symbol ihrer politischen Zugehörigkeit. Dieses Wissen von einem ehemaligen Universitätsprofessor zu verlangen, wäre aber überfordernd.

Van der Bellen will hinausgehen, um sich den Bürgern zu zeigen. Nach seinen Erwartungen dürfte das Zeigen dann eine sehr einseitige Angelegenheit werden, wenn er alle Frauen bitten muss — warum muss? — sich zu verstecken, um sich aus der Gesellschaft auszuschließen.

Alexander van der Bellen vergisst in seiner Einfalt aber die weiteren Folgen. Das “islamische” Kopftuch ist das Symbol islamischer Fanatiker. Vor allem jener, die den Jihad befürworten. Sollen sich dann auch alle Frauen bewaffnen, um Anders- oder Ungläubige zu beseitigen? Ob der Bundespräsident auch darauf eine billige Antwort hat?
Von einem akademisch gebildeten Politiker sollte man sich ein klein wenig an Nachdenke-Vermögen erwarten dürfen.

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