Grüne Demokratie

April 23, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die österreichische Bundeshauptstadt Wien wird mehr oder weniger von den kommunistischen Grünen regiert. Mehr, weil wichtige Entscheidungen von den wenigen Grün-Politikerinnen getroffen werden. Weniger, weil der bodenlose Wiener Filz nach wie vor vom sozialistischen Koalitionspartner verwaltet wird.
Ein wildes Hickhack um ein Hochhaus-Projekt brachte jetzt die Stärke dieser radikalen Partei zum Vorschein, die bestrebt ist, die Zweimillionen-Stadt Wien zu übernehmen.
Bei einer Urabstimmung der Wiener Grünen waren 1313 Mitglieder wahlberechtigt, in Worten eintausend dreihundert und dreizehn. Das ist jene Partei, die in der Stadtregierung sitzt, schon mehrere Wiener Bezirke übernommen hat — und nicht zuletzt in Wien durchsetzte, dass ihr Kandidat Bundespräsident wurde.
Von diesen 1313 Mitgliedern stimmten nur ganze 685 ab, also wenig mehr als die Hälfte.
Dieses Verhältnis erinnert (nicht nur ideologisch) an die Sowjetunion, in der eine minimalistische Nomenklatura ein Vielmillionenvolk beherrscht hatte.
Wiener sind nicht streitsüchtig. Wer kann, zieht lieber weg und überlässt die Stadt den Grünen und ihren Neu-Zuwanderern.

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