Was kümmert uns Terror ?

March 25, 2017 by hotminnie

BERICHT

Erschütternde Bilder aus London gehen um die Welt. Gemeint sind nicht jene des jüngsten Terroranschlages. Sondern jene von Leuten, die entweder Spass daran oder völlige Gleichgültigkeit empfinden. Das Internet ist unbarmherzig, verschont auch diese Trolle nicht.

Weil es so abgrundtief lustig ist, posieren jetzt manche mit dem Hippie-Zeichen „Make Love“ — dort, wo noch wenige Stunden zuvor Menschen in ihrem Blut lagen. Wir wissen es, haben es verstanden: Terroropfer hatten eben Pech, wir sind besser!

Auch ein anderes Bild ging um die Welt. Eine Frau, die, mit ihrem Schnatterphone spielend, achtlos an Opfern vorbei ging. Da liegt wer? Na, eben ein Ungläubiger.

Die Frau trug selbstverständlich die markante Jihadisten-Kopfverhüllung. Diese ist praktisch. Man kann sich immer ausreden, nichts von der Umgebung wahrge- nommen zu haben. Internet-Trolle verteidigten die Frau vehement, sie sei doch nur traumatisiert gewesen. Die übliche Ausrede, so gern für jene gebraucht, die dann oft eine Blutspur hinterlassen. Der Hersteller des Bildes hatte dieses ins Internet gestellt und an zahlreiche Medien verkauft. Sicher nicht wegen irgend einer Traumatisierung.
Der islamische Bürgermeister von London rief nach dem Anschlag selbstver- ständlich gleich zu einer Kerzen-Party auf. So nach dem üblichen Motto: Wir schaffen das!

Diese Gelegenheit wurde natürlich auch gleich von Moslems genutzt, ihre absolut friedliche Religion herauszustellen. Diesmal war es die radikale Ahmadiyya-Sekte, die ein Kalifat errichten will, in dem alle geliebt werden. Geliebte Ungläubige können dann ja mal auch schon tot sein, aber hassen würde man sie nicht!

Um sich richtig herauszustellen, veranstaltete die Ahmadiyya-Sekte dann auch noch eine Show auf der Westminster Bridge. Vermummte Frauen demonstrierten Händchen haltend. Ob sie damit den streng gläubigen Attentäter unterstützen wollten, oder zu welchem anderen Zweck, war nicht erkennbar. Es ist nicht einfach, diese radikalen Moslems dann noch als friedlich anzusehen.
Ein islamischer Terrorist aus Birmingham, der 2002 zu 20 Jahren verurteilt worden war, ist längst wieder auf freiem Fuß. Warum Terroristen einsperren, wo doch viele so bereitwillig Opfer spielen wollen.

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