Teures Schulessen

March 24, 2017 by hotminnie

BERICHT

Im Berliner Chaoten-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg läuft ein Bürgerbegehren. Linke Gruppen — wie die anti-humanitäre Sentience Politics, der Vegetarierbund Deutschland und die Tierrechts-Organisation Albert-Schweitzer-Stiftung — verlangen, dass Behörden und Schulen täglich ein veganes Menü als Ergänzung anbieten. Der Konsum von Tierprodukten belaste die Umwelt und verschärfe die Erderwärmung, so die skurrile Begründung.
Bei der Bezirksverwaltung kommt keine Freude hoch. Nach einer Kostenschätzung müsste mehr Geld für die Schulspeisung zur Verfügung gestellt werden, wenn die Forderung umgesetzt wird. Das Amt geht davon aus, dass der Preis für eine vegane Portion um 1,25 Euro teurer ist als das herkömmliche Essen. Wenn sich 15 Prozent aller Schüler für das neue, vegane Angebot entscheiden, dann würden pro Schuljahr zusätzliche Kosten von etwa 300.000 Euro entstehen.
Den Initiatoren ist das egal. Zahlen müssen ja die kapitalistischen Steuerzahler. Ein kleiner Haken bei der Unterschriftssammlung ist nur, dass viele Unterstützer nicht aus dem Bezirk kommen. Das hat Fanatiker noch nie gestört.
Wissenschaftlichen Argumenten, dass veganes Essen wesentlich ungesünder ist als normales, sind fanatische Tierrechtler ohnehin nicht zugänglich.

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