Experten für Jihadismus

January 19, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die Muslimbruderschaft lässt nichts unversucht, um die Kopfvermummung — als Symbol des politischen Islam — doch noch als religiös durchzudrücken.
In Österreich bemühte man dazu die “Experten” Richard Potz und Brigitte Schinkele. Der Kirchenrechtler Richard Potz ist bekennender Kommunist und unterrichtet, passenderweise, an der Schulungsakademie der Muslimbruderschaft in Wien. Die fanatische Islamistin Schinkele tritt überall dort auf, wo die Muslimbrüder nach ihr rufen. Gemeinsam ließen die beiden, und ihre Kohorten, nichts unversucht, den radikalen politischen Islam als Religion hinzustellen.
Potz und Schinkele verkünden gläubig, die Beachtung religiöser Bekleidungsvorschriften, sei es für Kopftuch, Talar, Habit, Kippah oder Turban, werde vom Grundrecht auf freie Religionsausübung umfasst. Die beiden sogenannten Experten beweisen damit, wieder einmal, keine Ahnung von der Sache zu haben.
Selbstverständlich ist ein Kopftuch in keiner Religion eine religiöse Vorschrift, jedenfalls auch nicht im Islam. Auch das Tragen einer Kippah ist keine Vorschrift, sondern gewachsene Tradition. Überdies mit einem gewichtigen Unterschied: Eine Kippah verhüllt und verdeckt nicht den Kopf. Ein Vergleich mit der sogenannten islamischen Kopfvermummung ist daher nicht einmal an den Haaren herbeigezogen. Doch wie sollen das Islamismus-Experten wissen.
Natürlich kommen die fragwürdigen Experten auch zur üblichen Nonsens-Schlussfolgerung. Der Beschluss eines Kopftuchverbots würde zwangsläufig auch die Abnahme des Schulkreuzes verlangen, stellen Schinkele und Potz fest. Absoluter Schwachsinn, unwürdig eines Universitätslehrers.
Auffallend war, blieb aber in den Medien unbeachtet — diese Meinung von Potz und Schinkele kam in der Furche. Dieses Polit-Magazin wird herausgegeben von Heinz Nußbaumer. Der zusammen mit einigen prominenten Muslimbrüdern den Verein Plattform Christen und Muslime gründete, zur Verbreitung der Meinungen des radikalen, politischen, jihadistischen Islam.
Auch der Linzer Universitätsprofessor Herbert Kalb, der es besser wissen könnte, mischte sich wieder ein. Kalb meinte, der Staat, der ja keine Religion ausübt, hänge ein Kreuz auf. Wenn er aber gleichzeitig mit einem Kopftuchverbot massiv in die Religionsfreiheit der Lehrerin eingreife, werde man unter anderen Vorzeichen wieder über das Kreuz diskutieren können.
Kopftuchverbot als Eingriff in die Religionsfreiheit? Das könnte gleichlautend aus dem Mund von Carla Baghajati kommen, der Sprecherin der Muslimbruderschaft in Österreich.
Nicht fehlen im Reigen der Desinformanten durfte da Kenan Güngör, der extremistische Radikalisierungsexperte. Güngor spricht sich gegen ein Gesetz aus, das ausdrücklich ein Kopftuchverbot beinhaltet. Er warnte davor, alle Musliminnen mit Kopftuchträgerinnen gleichzusetzen, weil ein Großteil das Tuch nicht trage.
Den eigenen Widerspruch nicht merkend. Denn wie kann die Kopfvermummung ein religiöses Gebot sein, wenn — wohlgemerkt — ein Großteil der moslemischen Frauen keines trage. Also ist es nur eine Minderheit, die durch die Kopfverhüllung, als politisches Symbol, auffallen will und mit Absicht Unruhe stiftet.
Tatsächlich sind es fast nur die Anhängerinnen einiger Sekten des politischen Islam, vornehmlich der Muslimbrüder und der Milli Görüs, die durch ihre Vermummung offen zeigen, nicht zur Gesellschaft gehören zu wollen.
Dem Träger einer Kippah könnte man das schwerlich unterstellen.
Das grassierende Unwesen solcher Pseudo-Experten trägt nicht gerade zur sozialen Ruhe bei.

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