Der glückliche Asylbetrüger

December 29, 2016 by hotminnie

BERICHT

Parteimedien versuchen regelmäßig, Einzelschicksale von Scheinflüchtlingen herauszustellen. Um die Leser an Immigranten zu gewöhnen, um den verbreiteten Asylmissbrauch zu kaschieren.
Das linke österreichische Polit-Magazin Profil brachte eine Serie über solche Asylbetrüger. Betrüger deshalb, weil sie mit unwahren Angaben nach Europa kamen, um die Geld-Gießkanne des politischen Klimas zu nutzen.
Auch die SPÖ-nahe österreichische Kronenzeitung tat sich nun hervor. Sie berichtete schmalzreich über eine arme verfolgte Familie aus Afghanistan. Fakten nimmt man dabei nicht so genau.

Ali Omid, offenbar 16, schildert, mit seiner Familie von Ghor in Afghanistan über Kabul und die Türkei nach Wien gereist zu sein. Wie genau, darüber schweigt Ali. Die Familie hatte nirgends Visa. Angeblich sei der Vater zwei Jahre davor zu Fuß nach Europa gepilgert. Das bedeutet, illegal eingereist.
Angeblich sei der Fluchtgrund die Zugehörigkeit zu den Hazara gewesen, einer starken, großteils schiitischen Volksgruppe in Afghanistan. Die Familie sei von den Terroristen der Taliban bedroht worden. Das allerdings ist kein Grund nach der Flüchtlingskonvention.
Schiitisch? Über die Frage schweigt Ali Omid, selbstverständlich. Wenn schiitisch, warum ging die Familie dann nicht in den schiitischen Iran? Weil dort weniger Geld zu erwarten ist? Wahrscheinlich. Aber auch in Österreich nahm die Familie keinen Kontakt mit der schiitischen Glaubensgemeinschaft auf. Fluchtgründe, die sich in Nebel auflösen.
Nun kommt es knüppeldick. Ali Omid habe in Österreich binnen Monaten Deutsch gelernt. Das ist mehr als beachtlich. Können doch viele dieser illegal Eingewanderten oft noch nach Jahren kein Wort Deutsch. Und nur zwölf Monate später habe er den Hauptschulabschluss gemacht. Es wäre interessant, wo. Denn österreichische Kinder müssen dafür viel länger in die Schule gehen. Bei Alis Ruck-Zuck-Ausbildung denkt man unwilkürlich an die PISA-Resultate.
Seither ist Ali Omid Lehrling im Hotel Schloss Wilhelminenberg.
Der Kronenzeitungs-Redaktion fiel gar nicht der Unterschied auf. Zwischen dem Jammern um Asylwerber, die nicht Deutsch sprechen, nicht arbeiten wollen, keine Ausbildung finden. Und einem Scheinflüchtling, der (angeblich) alles in viel schnellerer Zeit erreicht, als es in Österreich gebürtige Kinder schaffen könnten.
Märchen sollte man den Brüdern Grimm überlassen.
Hazara werden im (schiitischen) Iran nicht verfolgt. Anstatt die Familie weiter durchzufüttern (von den Eltern und miteingeschleusten drei Schwestern hört man nichts), könnten die Behörden der Familie die Ausreise in den Iran finanzieren, zusammen mit einem kleinen Startkapital. Das käme auf Dauer um vieles billiger, als fünf Illegale in Österreich durchzufüttern.
Jubelberichte über Illegale erwecken nur den Eindruck rassistischer Propaganda. Seht her, wie gut die sind! (und wie schlecht die Einheimischen, die gleiches nicht schaffen dürfen.)

Advertisements

Archives

Categories

%d bloggers like this: