Terroristen dürfen demonstrieren

December 18, 2016 by hotminnie

BERICHT

Wien – Hauptstadt des Terrorismus in Europa. Wieder einmal bestätigte sich diese Tatsache. Die Medien spielten eifrig mit, verschwiegen, wer sich da wirklich präsentierte.

Da traten besorgte Syrer auf, die, gleich mehrmals, gegen Massaker in Aleppo demonstrierten. Organisiert wurden diese Demos von Badran Farwati, von einem angeblichen Verein “Die Freien Syrerinnen”. Zumindest unter diesem Namen wird man im Vereinsregister nicht fündig.
Aber Farwati ist Vorsitzender des Vereins “EUNUS – For Freedom Dignity, Justice and Humanity in Syria“. EUNUS ist einer der vielen Vereine der terroristischen Muslimbruderschaft, die über den“ Österreich-Koordinationsrat zur Unterstützung des syrischen Aufstandes“ (ÖKUSA) Terroristen in Syrien finanziell unterstützen. Auch nach der ÖKUSA sucht man vergeblich im Vereinsregister.
Farwati selbst hatte das so dargestellt, der Koordinationsrat würde Geldspenden sammeln und mittels Bargeldtransfer nach Syrien schicken. Gesammelt werde etwa jeden Sonntag am Wiener Stephansplatz im Rahmen einer Demonstration, sowie im Islamischen Zentrum in Wien-Floridsdorf sowie punktuell auf Veranstaltungen. Das wäre zwar strafbar. Nicht aber in den Augen der österreichischen Parteijustiz.
In den Medien wird natürlich durchgehend verschwiegen, dass die Terroristen, die Teile Aleppos erobert und dort Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet hatten, Gruppen der Muslimbruderschaft sind, hauptsächlich die Jabhat al-Nusra, eine der grausamsten Terrorgruppen in Syrien.

Da trat die Islamische Föderation auf, die ebenfalls lautstark und tränenreich die Zustände in Aleppo beklagte. Die Islamische Föderation ist die österreichische Bezeichnung der Milli Görüs, einer extremistisch-nationalistischen und fanatisch antisemitischen Partei der Türkei. Anhänger der Muslimbrüder und der Milli Görüs erkennt man sofort an der jihadistischen Vermummung ihrer Frauen und Mädchen.
Die Milli Görüs unterstützt, mit wohlwollender Billigung des türkischen Sultans, seit Jahren Terrorgruppen der Muslimbruderschaft im Nahen und Mittleren Osten, darunter die Hamas. In Österreich werden auch von der Milli Görüs regelmäßig Sammlungen veranstaltet, deren Erlös an Terroristen fließt. Koordiniert werden diese Geldflüsse unter anderem von der Islamischen Glaubensgemeinschaft, in der die Islamische Föderation ein wichtiges Mitglied ist und mit Fuat Sanac den früheren Vorsitzenden stellte.
Das Interesse der Milli Görüs an Syrien ist augenscheinlich: Den (aus türkischer Sicht) Häretiker Bashar al-Assad zu stürzen und Syrien wieder als Provinz des türkischen Reiches zu etablieren.

Da trat eine “kurdische Community“ auf und jammerte über die Verfolgung in der Türkei. Nicht ganz zu Unrecht, weil die Türken bei ihrem brutalen Ausrottungskrieg keinen Unterschied zwischen Kurden und der kommunistischen PKK machen.
Tatsächlich organisiert wurden die Kurden-Demos allerdings nur von der PKK. Diese ist zwar in der EU als terroristische Organisation gelistet – doch was schert sich Österreich um EU-Recht. Das wird nur dort beachtet, wo man Vorteile sieht. Aber nicht dort, wo man gegen die verhätschelten Terrorgruppen vorgehen müsste.

Ein kleines Beispiel aus einer linksextremen Publikation lässt erkennen, wer da mit wem kooperiert:
Am 10. November demonstrierten rund 150 Menschen gegen das neuerliche Massaker der syrischen Armee in Homs und anderen Städten des Landes. Zu der Demonstration riefen die Union Of Syrians Abroad, der Koordinationsrat Wien, die Kurdische Jugendbewegung, die Muslimische Jugend Österreich und die Revolutionär-Kommunistische Organisation zur Befreiung (RKOB) auf.
Die genannten Organisationen sind ausnahmslos Teile terroristischer Organisationen. Realität in Österreich.

Nachtrag:
Farwatis Zweitverein gibt es schon im Vereinsregister. Allerdings mit arabischer Variation: Die Freie Syrerinnen.

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