Meinungen in der ÖVP

November 30, 2016 by hotminnie

BERICHT

In der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) kam es zu einem veritablen Wirbel. Führende Vertreter der (früher konservativen) Partei unterstützen den kommunistischen Präsidentschaftskandidaten Alexander van der Bellen. Das passt nicht jedem.
Der Klubobmann der ÖVP im Parlament, Reinhold Lopatka, war der offiziellen Parteilinie nicht gefolgt und präferierte den Gegenkandidaten Norbert Hofer.
Lopatka wurde von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner dafür heftig angegriffen, weil er seine Meinung nicht mit der Partei abgesprochen habe.
Partei-interne Absprachen scheinen in der ÖVP ein eigenes Kapitel zu sein, betrachtet man sich andere Beispiele.
Mit wem etwa hatte Reinhold Mitterlehner abgesprochen, sich und seine Partei auf die Unterstützung eines kommunistischen Kandidaten festzulegen? In der gesamten Partei war das auf großes Unbehagen gestoßen.
Um bei Absprachen zu bleiben:
Othmar Karas sitzt für die ÖVP seit Jahren im Europäischen Parlament. Karas postete auf Twitter ein Treffen mit Vorstandsmitgliedern der Muslimischen Jugend Österreichs (MJÖ), der Jugendorganisation der terroristischen Muslimbruderschaft.

okarasNicht genug damit, lobte er diese Gruppe auch noch, offenbar nicht wissend, wer die MJÖ ist und für welche “Werte“ sie eintritt.
War die Unterstützung des ÖVP-Abgeordneten Karas für eine Teilgruppe einer terroristischen Organisation mit der ÖVP abgesprochen? Das kann man sich nur schwer vorstellen.
Man erinnert sich und wir berichteten darüber:
Die MJÖ war unter Anleitung des damaligen Führers der Muslimbruderschaft in Europa, Ibrahim El-Zayat, gegründet worden, um moslemische Jugendliche auf die Linie der Muslimbruderschaft—den politischen Islam—einzuarbeiten. Einer der Gründungsmitglieder war der Muslimbruder Farid Hafez, der seit Jahren den von der Muslimbruderschaft erfundenen Kampf-Begriff Islamophobie verbreitet.
Die Schwester von El-Zayat, Amena Shakir, leitet die Schulungsakademie der Muslimbruderschaft in Wien, die IRPA. Die IRPA residiert auf einem Gelände, das der “Privatstiftung Anas Schakfeh“ gehört, über welche die undurchsichtigen Finanz-Transaktionen der Muslimbruderschaft abgewickelt werden. Die Stiftung wird von Funktionärinnen der MJÖ verwaltet. Zusammenhänge?
Daneben hatte die MJÖ im Jahre 2011 54 Mitglieder (namentlich) angegeben. Hatte danach unter der Vortäuschung, 30-50.000 Mitglieder zu haben, außergesetzlich hohe Subventionen an öffentlichen Geldern erhalten. Selbstverständlich gab es gegen die SPÖ-nahe radikale Gruppe bisher kein Strafverfahren.
Außerdem hatten sich Anhänger der MJÖ immer wieder bei linksextremen Demonstrationen hervorgetan.
Wichtiger Beitrag für Integration und Miteinander?
Es scheint, Reinhold Mitterlehner sieht den Begriff innerparteiliche Absprache sehr schräg.

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