Diktator Castro gestorben

November 26, 2016 by hotminnie

BERICHT

Der kubanische Diktator Fidel Castro verstarb gestern, mit 90 Jahren. Die Reaktionen auf seinen Tod waren sehr unterschiedlich.
Linke Politiker der Europäischen Union priesen Castro, nannten ihn einen Helden. EU-Präsident Jean-Claude Juncker meinte:
Fidel Castro was one of the historic figures of the past century and the embodiment of the Cuban Revolution. With the death of Fidel Castro, the world has lost a man who was a hero for many. He changed the course of his country and his influence reached far beyond.”
Federica Mogherini hielt ebenfalls nicht mit ihrem Lob für Castro zurück Der sozialistische Premier Kanadas, Justin Trudeau, nannte Castro einen bemerkenswerten Führer. In der Reihe der Verehrer Castros durfte der Linksextremist Jeremy Corbyn nicht fehlen, für ihn würde Castro in Erinnerung bleiben als ein “champion of social justice“. Corbyn sagte über Castro,
He managed to bring good quality health services to all the people of Cuba, good quality education to all the people of Cuba and, of course, he had a foreign policy which was global, but particularly important in Southern Africa in supporting Angola against the apartheid regime.”
Die sozialistische Parlamentsvorsitzende Doris Bures aus Österreich rühmte Castro, für viele Menschen hätte Castro die Hoffnung auf eine gerechtere Welt verkörpert.
Von US-Präsident Obama und der US-Kommunistin Jill Stein hatte man auch nichts anderes erwartet, als Castro zu preisen.

Die Blindheit der Linken ist Legende.
Castro hatte zehntausende Kubaner eingekerkert. Viele von ihnen waren zu Tode gefoltert worden, Tausende andere waren einfach ohne Verfahren hingerichtet worden. Sonst im Westen verhätschelte Homosexuelle waren in Umerziehungslagern interniert worden, viele hatten das nicht überlebt. Dazu hatte der Maximo Lider kaltblütig gemeint (am 5. April 2001):
In our country, there have never been death squads – not a single disappearance, no political assassinations, not one person tortured. … Travel around the country, ask the people, find just one shred of proof, someone demonstrate that the revolutionary government has ordered or tolerated any such act, and I will never again assume a public role.”
Castro hatte versucht, mit tatkräftiger Hilfe der Sowjetunion, die Revolution marxistischer Prägung nach Lateinamerika zu transportieren. Terroristen, darunter Ernesto Guevara, hatten in anderen Staaten Revolutionen angezettelt, mit hohem Preis an Menschenleben — die für Kommunisten nichts zählen.
Kubanische Söldner hatten in Angola und anderen afrikanischen Staaten mit großem Aufwand gekämpft und dabei zehntausende Menschen massakriert. Castro hatte wiederholt auf sogenannte boat people schießen lassen; Menschen, die aus Kuba flüchten wollten, um ihr blankes Leben zu retten.

Ein absoluter Held trat mit ihm von der Bühne ab. Die Exilkubaner in den USA hatten ihre Augen nicht verschlossen. Sie feierten den Tod des blutigen Diktators.

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