Wahlkampf ohne Ende ?

November 21, 2016 by hotminnie

KOMMENTAR

In Österreich dümpelt der Wahlkampf um die Wahlwiederholung der Wahlwiederholung zum Bundespräsidenten vor sich hin.
Die nächste Anfechtung ist ziemlich sicher. Denn noch während des Wahlkampfes wurde das Wahlrecht geändert, damit einige tausend Kinder neu wahlberechtigt werden. Eine glatte Wahlverfälschung, weil dann bei der Wahlwiederholung neue Wähler wahlberechtigt sind.
Die staatstragenden Koalitionsparteien meinten eben, von politisch kräftig indoktrinierten Lehrern gut vorbereitete Kinder würden schon den richtigen wählen. Eine Änderung der Wählerschaft ist aber dann keine Wiederholung der Wahl mehr.
Auch die intensiven Wahlfälschungen, hauptsächlich durch manipulierte Wahlkarten-Stimmen, wurden noch nicht beseitig. Immerhin geht es dabei um zehntausende Stimmen, die eine knappe Wahl jederzeit entscheiden können.
Mittlerweile sind auch die Fronten klarer geworden. Die Linksparteien stehen geschlossen hinter dem kommunistischen Kandidaten Alexander van der Bellen. Jetzt hat sich auch die — irgendwann früher einmal konservativ gewesene — Österreichische Volkspartei dem angeschlossen.
Parteichef Django Mitterlehner und viele seiner Funktionäre werben für einen kommunistischen Kandidaten.
Ein wenig schmackhaft, sicher. Denn die beiden Koalitionsparteien hatten für ihre Kandidaten beim ersten Wahlgang zusammen nicht einmal ein Viertel der Wählerstimmen erzielt.
Der Schwenk der Volksparteiführung, in das linke Lager, wird allerdings bei der Anhängerschaft einiges an Stimmen kosten. Eine hervorragende Strategie für die Volkspartei, sich aus der zukünftigen Politik herauszuschießen: Wer links ist, wählt eine der Linksparteien. Wer nicht links ist, wählt dann sicher nicht mehr die Volkspartei.
Ob irgend jemand darüber nachgedacht hat? Wahrscheinlich nicht. Denken ist nicht die Stärke von Politikern.

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