Menschenleben ? – Unwichtig

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November 5, 2016 by hotminnie

BERICHT

Ein für seinen gewaltbereiten und rücksichtslosen Aktionismus berüchtigter, linksradikaler Verein stellte diesmal seine menschenverachtende Ideologie in besonderer Weise zur Schau. Der “Verein gegen Tierfabriken“ demonstrierte auf dem Schwarzenbergplatz, in der österreichischen Hauptstadt Wien.

vgtRund 650 Aktivisten hielten tote Tiere und betrauerten sie. Was damit beabsichtigt werden sollte, blieb verborgen. Denn auch Tiere sterben, auch Tiere haben ein Anrecht darauf, nicht nach ihrem Ableben für billigen Aktionismus missbraucht zu werden.
Im stalinistischen Wien fiel allerdings die viel bedeutendere Aussage der Veranstaltung nicht auf. Die Aktion fand vor dem sowjetischen Kriegerdenkmal statt. Dieses erinnert die Wiener Bevölkerung an die blutige Eroberung der Stadt durch sowjetische Truppen, an die zigtausenden Opfer, die danach von der sowjetischen Soldateska nach Sibirien verschleppt oder gleich ermordet wurden.
Ein Denkmal für die stalinistische Gewaltherrschaft, die insgesamt mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Linken Aktivisten ist das nicht nur egal, sie betonen mit dem Ort ihrer Aktion auch noch extra, dass ihnen die Opfer des Stalinismus egal sind — waren ja nur Menschen — ihnen statt dessen tote Tiere wichtiger sind.
Skandal? Unter Menschen schon. In Wien, das um jeden Preis anders sein will, nicht.
Bisher scheiterten alle Bestrebungen, das Mörderdenkmal auf dem Schwarzenbergplatz entfernen zu lassen. Es lässt sich ja so herrlich für Aktionismus benutzen…

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2 thoughts on “Menschenleben ? – Unwichtig

  1. sascha313 says:

    Das ist ja nun wirklich witzig, wie man eine Tierfabrik mit den angeblichen “Stalinschen Massenmorden” in Verbindung bringen kann. Waren es nun 50 Millionen oder 50 Milliarden??? Offenbar scheint keiner es mehr so richtig genau zu nehmen. Seid froh, liebe Österreicher, daß Euch damals die Rote Armee vom Faschismus befreit hat, sonst würdet Ihr heute noch im Nazireich leben…

  2. hotminnie says:

    Der Ort des Protests wurde nicht von der Redaktion gewählt.
    Die Darstellung einer Befreiung Österreichs vom Faschismus, diesen mit Nationalsozialismus verwechselnd, bleibt Stalin-Verehrern vorbehalten. Die Verharmlosung der Opfer unter der österreichischen Bevölkerung ebenso.

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