Völliger Abfall vom Christentum

September 21, 2016 by hotminnie

BERICHT

Der katholische Papst Franziskus setzt unbeirrbar seinen Kurs fort, die katholische Kirche vom Christentum zu entfernen, und Gott — der auch seiner sein sollte — auf die Ebene mit anderen Gottheiten herabzusetzen.
Franziskus veranstaltete in den letzten Tagen ein weiteres der umstrittenen Weltgebetstreffen im italienischen Asisi, unter dem Motto „Nein zum Krieg“.

franciscoEingeladen waren geistliche Oberhäupter verschiedener Religionen, mit eigenartigen Auslegungen dieser Bezeichnung. Unter anderem war als Vertreter des Islam Abbas Shuman geladen, der Vizerektor der sunnitischen Al-Azhar-Universität in Kairo. Ein Vorstandsmitglied einer als radikal bekannten Hochschule, als geistliches Oberhaupt einer Religion, die keine Hierarchie kennt? Franziskus begrüßte auch eine Vertreterin der (alles andere als religiösen) Muslimbruderschaft, die von einem katholischen Verein nach Italien eingeschleust worden war.
Das Friedensgebet der Islam-Vertreter war eine unmissverständliche Verhöhnung der christlichen Lehre.

potthoffDin Syamsuddin, Präsident des indonesischen Ulema-Rates und ehemaliger Präsident der Muhammadiyah, der zweitwichtigsten islamischen Organisation Indonesiens, betonte in seiner Ansprache, dass der Islam eine Religion des Friedens sei. Über die unzähligen Attentate, die unter dem Schlachtruf Allahu Akbar in aller Welt stattfinden, und über den umfassenden Genozid an Andersgläubigen, schwieg sich Syamsuddin aus.
Erst vor wenigen Tagen hatte Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, Imam der Großen Moschee in Mekka, verkündet: „Oh Allah, schenk den Dschihadisten auf der ganzen Welt den Sieg“. Ist auch das die Religion des Friedens?

abdurrahmanBereits der katholische Kardinal Ratzinger, der als Bischof von Rom zurückgetreten war, hatte sich geweigert, an dem Allreligionenspektakel, wie er es nannte, teilzunehmen. Ratzinger hatte damals offen und deutlich gesagt, ein paritätischer Dialog zwischen den Religionen, der den Eindruck der Gleichrangigkeit und der Gleichwertigkeit vermittle, sei „tödlich für den christlichen Glauben“. Damit würde jede Religion „zu einem austauschbaren Symbol“ eines vermeintlich für alle gleichen Gottes reduziert. Die Grundfrage aber sei die Frage nach der Wahrheit. Die Annahme einer Gleichrangigkeit wäre ein Verzicht auf die Wahrheit, und damit ein Verrat an Christus.

Die friedliche Absicht des Treffens in Asisi wurde dadurch besonders betont, dass der Dalai Lama nicht eingeladen worden war. Der Vatikan stehe derzeit in Verhandlungen mit China, man wollte deshalb das chinesische Regime nicht durch Einladung des Dalai Lama verärgern.
Ein Friedensschritt par excellence, der das gesamte Treffen auf den Wert einer Hinterhof-Bühne stellt. Welche Religion vertritt Franziskus noch? Jedenfalls keine dem Christentum nahe stehende.

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