Die Versorgungs-Gleichheit

September 10, 2016 by hotminnie

BERICHT

Pension ist so eine Sache. Man muss sie sich erarbeiten, man sollte davon leben können. Sollte man meinen.
Herr Pogratnig aus dem österreichischen Kärnten beantragte Pension. In Österreich, immerhin für 30 Arbeitsjahre, die Zeit davor hatte Herr Pogratnig offshore gearbeitet. Ihm wurde gesagt, die Pension würde so an die 600 Euro pro Monat betragen. Steuerpflichtig natürlich.
Herr Pogratnig war nicht gerade erfreut: Nicht mehr? Für 30 Jahre Arbeit? 600 Euro, das zahlt man locker für eine kleine Wohnung. Essen und sonstiges braucht man aber auch noch.
Ausländer, die sich in Österreich als Flüchtlinge ausgeben und nicht eine Minute lang gearbeitet hatten, erhalten pro Monat mehr als 800 Euro. Dazu Gratis-Wohnungen, Gratis-Sozialversicherungen, Kleidungs- und sonstige Gratis-Zulagen, etliche andere Vergünstigungen. Sie kommen damit spielend auf das Doppelte dieser Pension.
Das Aufzeigen dieser Ungleich-Behandlung schmetterte die Pensionsversicherung ab. Herr Pogratnig sei eben Österreicher, da habe er Pech.
Pech — wenn der eine gearbeitet hat und Beiträge zahlte, der andere ungebeten kam, irgend ein Märchen erzählte und gratis kassiert?
Es ist etwas oberfaul, da unten im eigenartigen Ministaat Österreich.

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