Medien: Schwindende Intelligenz

September 2, 2016 by hotminnie

BERICHT

Früher war die Situation bei Medien klar. Eifrige Reporter zogen umher, versuchten interessante Berichte aufzureißen. Wurden damit bekannt und begehrt.
In Europa ist das längst Geschichte. Fast alle Medien beschäftigen nur mehr Parteibuchträger, die ihre Vorgaben auf den Tisch bekommen, irgend etwas dazu schreiben und sich dann bequem zurücklehnen. Nur keine Auffälligkeiten oder das geringste Abweichen von der Parteiline, das könnte den (gewerkschaftlich geschützten) Job kosten.
Noch einfacher geht die neue Welle. Man schreibt von sogenannten Leitmedien ab und erspart sich damit sogar eigene Berichte. Politisch korrekte – links bis ganz links stehende – Leitmedien genießen dabei den Vorzug. Gute Beispiele dafür sind die DPA, die APA, die linksextremen Medien Spiegel, Guardian, Haaretz. Wozu sich bemühen, wenn andere schon die Linie vorgeben.
Ob das, was dann kopiert wird, auch richtig ist, danach wird gar nicht mehr gefragt.
So wird etwa stereotyp das Märchen von geretteten Flüchtlingen im Mittelmeer wiederholt. Jeder Journalist, der Retten und Flüchtlinge in Frage stellt, wäre sofort seinen Job los.
Oder die berüchtigte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte des Muslimbruders Rami Abdulrahmen (mit richtigem Namen Osama Ali Suleiman), der seine Neuigkeiten ausnahmslos selbst erfindet und für teures Geld an Medien weiterverkauft. Wer würde einem Muslimbruder schon etwas abschlagen können. Dass die Bezahlung dann auch für terroristische Aktivitäten weiterverwendet wird, stört doch Parteimedien nicht.
Die (vorläufig) letzte Stufe der medialen Einfalt ist noch intelligenzferner. In Artikel werden Twitter-Kommentare eingeblendet, auf die man sich beruft.
Twitter ist eine Kommunikations-Plattform, in der jeder Beliebige irgend etwas schreiben kann. Wie auf allen solchen Plattformen kann sich jeder unter irgend einer Identität anmelden, das prüft niemand. Der Faktengehalt von Twitter-Gezwitschere ist daher, so wie bei allen einschlägigen „social media“-Plattformen – null.
Die einfachste und modernste Methode zur Bearbeitung der Konsumenten ist daher: Eigene Kommentare auf Twitter schreiben, diese dann als Aufsehen erregende Fakten in irgend einen Text einzuschieben. Und schon ist das tägliche mediale Kunstwerk fertig.
Viele weitere Möglichkeiten, um die europäische Medienlandschaft in den Bereich der Hirnfreiheit zu heben, sind dann kaum mehr vorstellbar.

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