Menschenschmuggel: Skandal im Mittelmeer

September 1, 2016 by hotminnie

BERICHT

In den letzten beiden Tagen wurden von der italienischen Marine und Küstenwache mehr als zehntausend Illegale über das Mittelmeer nach Europa eingeschleppt.
Medien sprechen durchwegs von geretteten Flüchtlingen, um die Wahrheit zu vertuschen: Die geschleppten Personen waren keine Flüchtlinge. Sie wurden nicht gerettet, sondern aufgenommen und transportiert. Es gab keinen Grund, sie nach Europa zu liefern.
Nur heuer wurden damit schon mehr als 360.000 Menschen aus rein finanziellen Gründen nach Europa übergesetzt, sämtlich aus Zentral- und Nordafrika. Nicht einmal ein Drittel von ihnen wurde von den Behörden registriert.
Asylanträge dieser Leute sind selten, sie wollen kein Asyl, schon gar nicht in Italien, sondern wollen weiterziehen. Dorthin, wo es ihnen mehr Geld einbringt.
Der Skandal, den die italienische Regierung Europa beschert, nahm damit längst unzumutbare Ausmaße an.
Dänemark will jetzt die Grenzen gegen Illegale schließen. Ein verzweifeltes und vergebliches Bemühen, denn die Sicherung der Grenzen Italiens gegen diesen Menschenschmuggel wäre viel wichtiger.
So lange aber die Europäische Union die Schmuggler bezahlt, ist keine Besserung in Sicht. Bis zu einer Million von Scheinflüchtlingen warten in Libyen, um bequem von italienischen Schiffen übergesetzt zu werden. Gegen gute Bezahlung, denn Schmuggler wollen verdienen.

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