Die islamische Erzdiözese

August 28, 2016 by hotminnie

BERICHT

Katholische Organisationsstrukturen stehen unter mächtigem Druck, seit sich der katholische Papst in Rom der Friedensreligion des Islam angeschlossen hat. Seither gewinnen die straffen Kader des politischen Islam immer mehr an Einfluss in der katholischen Kirche.
Am deutlichsten ist dieser Trend in Österreich erkennbar, mit seinen antiquierten Religionsgesetzen und der engmaschigen Verknüpfung des politischen Islam mit politischen Parteien.
Wer zahlt, schafft an. Unter diesem Hintergrund wurden in Österreich mehrere extremistische und terroristische Organisationen als Religionsgemeinschaften anerkannt. Darunter 2013 die PKK und 2015 der Dachverband extremistischer Vereine, die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ).
Für das Islamgesetz 2015 hatten die Türkei heftigen Druck auf Österreich ausgeübt und hohe Beträge gezahlt, nach türkischen Medien seien bis zu 15 Millionen Euro geflossen.

Gegen diese politischen Machtstrukturen steht die auch von Rom allein gelassene katholische Kirche in Österreich auf verlorenem Posten. Die Erzdiözese Wien wird schon länger von radikalen Vertretern des politischen Islam beeinflusst, kontrolliert und gegängelt. Für den Islam wird in katholischen Einrichtungen geworben, ausländische politische Parteien als “religiöse” Ansprechpartner anerkannt, islamische Prediger können in katholischen Kirchen den Islam verkünden. Beinahe schon deutsche Verhältnisse.
Ein besonderer Coup war der terroristischen Muslimbruderschaft gelungen. Auf ihren Druck hatte die Erzdiözese Wien die Schulungsstätte der Muslimbrüder, die IRPA in Wien-Liesing, als Institut in die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems, kurz KPH, aufgenommen.
Eine kirchliche Einrichtung bildet also Verkünder des radikalen politischen Islam aus. Alle Schlagworte zu Integration und Deradikalisierung werden auf diese Weise in Österreich persifliert.
Aber es kam noch besser. Die türkische Religionsbehörde Diyanet unterhält in Österreich eine schlagkräftige und weit verzweigte Abteilung, genannt ATIB. Diyanet und damit auch ATIB stehen unter direkter Kontrolle der türkischen Regierungspartei AKP, die ein neues islamisches Reich unter osmanischer Führung anstrebt.

karadasVorsitzender der ATIB ist ein türkischer Botschaftsrat. Seit 2013 ist es Fatih Mehmed Karadaş. Alle führenden Funktionäre und alle Imame der ATIB sind türkische Beamte, die aus der Türkei bezahlt werden. Die österreichische Kultusbehörde läuft wie geschmiert, deshalb geriet auch das angebliche Ziel des Islamgesetzes, ausländischen Einfluss zu verhindern, voll und ganz unter die Räder.
Unter Anleitung der türkischen Botschaft wurde der unbeliebte Milli Görüs-Extremist Fuat Sanac aus der Islamischen Glaubensgemeinschaft entfernt, die Führung übernahm der ATIB-Beamte Ibrahim Olgun. Seine Aufgabe: Die Weisungen der türkischen Botschaft und damit der AKP unter Österreichs Türken umzusetzen.
Wichtiges Ziel war die Übernahme der IRPA, wo davor hauptsächlich Anhänger der terroristischen Muslimbruderschaft das Sagen hatten. Deshalb wurde die KPH angewiesen, Lehrstellen neu auszuschreiben. Der Muslimbruder Farid Hafez wurde als “Betriebsrat” eingeschaltet.
Wer für diese Stellen vorgesehen war, bestimmte die türkische Botschaft.

tasdogenZwei Türken = drei Meinungen. Deshalb blieb der Krach nicht aus. Abdi Tasdögen, Wortführer der extremistischen Milli Görüs in Österreich, gleichzeitig Vizepräsident des Obersten Rates der IGGÖ, zerstritt sich sofort mit der ATIB. Gleiche politische Ziele heißt noch lange nicht gleiche Meinungen.
In einem hitzigen Mailverkehr befetzten sich die Türken-Funktionäre. Warum? Wie in Österreich üblich, geht es nicht nur um die Stellen-Besetzungen in der IRPA, sondern vor allem um die üppigen staatlichen Förderungen. Auch Extremisten und Terroristen können ohne Geld nicht leben.
Die Erzdiözese Wien kann bei diesem innertürkischen Machtkampf nur mehr als Fußabstreifer dienen. Mitzureden hat sie längst nichts mehr.

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