Das Burka-Getümmel

August 21, 2016 by hotminnie

BERICHT

In mehreren Ländern Europa geht die Diskussion über ein Burka-Verbot hoch. Unerbittlich stehen sich Pro- und Kontra-Verfechter gegenüber.
Für eine Seite ist die Burka — Vollverhüllung der Frauen — ein Mittel zur Unterdrückung der Frauen; für eine andere Seite sind vermummte Frauen ein Sicherheitsrisiko und ein Verstoß gegen europäische Gesellschaftsordnungen; für eine dritte Seite ist ein Burka-Verbot eine Einschränkung der religiösen Freiheit. Eine vierte Seite will durch provokantes Burka-Tragen dem Radikalismus den Weg in die Arbeitswelt erkämpfen.
In vielen Aufsätzen versuchen Medien, der „unwissenden“ Bevölkerung die Unterschiede zwischen dem angeblich islamischen Kopftuch und den verschiedenen Arten der Vermummung von Frauen zu erklären. Ohne nähere Ahnung, was, warum, wieso.
Alle diese Meinungen gehen, mehr oder weniger, am Kern des Problems vorbei.

Die größte Schwachstelle an der Diskussion ist, die Verhüllung von Frauen mit dem Islam (oder sonst einer Religion) in Verbindung zu bringen.
Der Islam basiert auf dem Koran, der Koran schreibt den Frauen keine Verhüllung ihres Kopfes vor (sondern nur ihrer Geschlechtsteile), also ist die Verdeckung von Frauenköpfen keine Religionsausübung.
Auf diesen sehr einfachen Nenner kann man die Sache bringen. Streng gesehen, ist es aus islamischer Sicht eine Beleidigung des Propheten, dem Koran nicht wortgetreu zu folgen.

schutzsuchendEuropa hat sich in der Tat einer anderen Entscheidung zu stellen, ganz besonders nach dem illegalen Eindringen von Millionen Moslems in den letzten beiden Jahren: Dem Verbot des — auch als islamisch oder Hijab bezeichneten — Kopftuchs, im öffentlichen Raum.
Diese, oft mehrlagige Kopfvermummung wird seit Jahrzehnten von der Muslimbruderschaft und ihren türkischen Ablegern, vor allem der Milli Görüs, propagiert und gilt als Zeichen des politischen Islam. Frauen und Mädchen, die solche charakteristischen Kopftücher tragen, sind fast immer den extremistischen Kreisen der Muslimbrüder oder der Milli Görüs zuzuordnen.
Mit Religion steht dieses Kopftuch in keiner Beziehung. Deshalb erübrigt sich auch der lahme Einwand einer Einschränkung der Religionsausübung durch ein Verbot.

burkistaMit einem derartigen, gesellschaftlich unbedingt erforderlichen Verbot wäre auch die Diskussion um die “Burka” erledigt. welcher Art immer, mit der jedenfalls auch Sicherheitsbedenken einhergehen. Burka-Trägerinnen werden in der Regel an Flughäfen nicht durchsucht, niemand weiß, ob darunter eine Frau oder ein Mann steckt.

emir2Allzuoft wurden die bequemen Burkas schon zur Tarnung von Terroristen, zur Beförderung von Waffen, Sprengmitteln etc. benutzt. Wer könnte aber auch mit einem voll verhüllten Wesen kommunizieren.

DamenEbenso würden damit politisch korrekte Lächerlichkeiten verschwinden, etwa die unislamische Mode-Erscheinung Burkini. Gerade erst blamierten sich die Olympia-Veranstalter, als sie das Tragen religiöser Symbole verboten, doch das Tragen angeblich islamischer Kleidung erlaubten.

mummiesJedem steht die Wahl seiner Kleidung in der Öffentlichkeit frei, wenn die Kleidung gesellschaftlichen Normen entspricht und nicht anstößig ist. Islamistische Kopftücher und ähnliche Vermummungen werden in Europa als anstößig gesehen und sollten nicht aus falsch verstandener Toleranz hingenommen werden. Besonders weil sie radikale Ansichten zum Ausdruck bringen, die mit europäischen Werten nicht in Einklang stehen.

intogrationMehr noch muss die Unsitte eingedämmt werden, Kopfverhüllungen für Kinder in Schulen und Kindergärten zuzulassen. Schülerinnen, die Kopftücher und andere Vermummungen tragen, benachteiligen die Trägerinnen und schließen sie von Gesellschaft und Integration aus. Gerade bei Schulkindern ist deshalb Toleranz umso weniger angebracht. Irrsinn ist es etwa, wenn Jugendbehörden Kinder abnehmen, weil Eltern sie ohne Socken zur Schule schickten, aber wegsehen, wenn Schulkinder mit Kopftuchzwang radikalisiert werden.

schülerinNicht umsonst stammt die überwiegende Mehrzahl der tausenden Europäer, die zum Morden in den Mittleren Osten zogen, aus Kopftuch-geprägten Isolationsstrukturen.
Organisationen, die sich europäischen Normen nicht fügen wollen — auch da stehen Muslimbruderschaft und Milli Görüs an vorderster Stelle — dürfen auch verboten werden, es ist höchste Zeit dazu. Die Bereitschaft zu solchen Verboten wurde bisher nur durch den undemokratischen Druck von der Straße und durch umfangreiche Schmiergelder gedrückt. Die Gesellschaft europäischer Prägung soll jedoch weiter Vorrang vor extremistischen Strömungen genießen dürfen.

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