Die türkische Parallel-Welt

August 2, 2016 by hotminnie

BERICHT

Der Wunschtraum vieler europäischer Politiker, von einer Integration Zugewanderter, scheitert gerade dort völlig und total, wo es am notwendigsten wäre. Moslems sind weder in der Lage noch bereit, sich in eine europäische Gesellschaft einzufügen. Besonders wenn sie aus Asien oder Afrika kommen.
Ausnahmen, die es durchaus und nicht wenige gibt, können an diesem Erscheinungsbild nichts ändern.
Politisch Verantwortliche, die es besser wissen sollten, tragen durch ihren Multikulti-Wahn entscheidend dazu bei, dass sich in vielen europäischen Staaten eine fremde, und fremd bleiben wollende, Parallelgesellschaft gebildet hat, die sich immer mehr einzementiert.
Die neuen Bestrebungen des — real gesehen — größenwahnsinnigen türkischen Machthabers Recep Tayyip Erdoğan tragen das Ihrige dazu bei, europäische Staaten zu Provinzen seines Neo-Osmanischen Reiches umzufunktionieren.

erdogan_wienAm Ausgeprägtesten ist diese türkische Einstellung — Wir gehören zur Türkei, ihr seid unsere Untertanen! — in Deutschland. Doch durch die Übernahme wichtiger türkischer Einrichtungen durch die türkische Regierungspartei AKP ist auch Österreich nun in den Strudel der türkischen Machtpolitik geraten.
Zur selben Zeit, als Erdoğan in der Türkei seinen “Putschversuch” inszenierte, um politische Gegner auszuschalten, gingen in Wien tausende Türken auf die Straße, um für ihren Führer zu demonstrieren. Die Schau der Macht war tagelang vorbereitet worden; die AKP-Vertreter in Österreich (die UETD) waren von dem Pseudo-Putsch schon vorher informiert worden.
Die — natürlich nicht angemeldete (Gesetze europäischer Staaten haben für die Türkei keine Gültigkeit) — Demonstration wurde schließlich von einer AKP-Plattform noch zusätzlich verteidigt. Wir vermeiden hier den üblichen Ausdruck “nahestehend”, mit dem sich rückgratlose Parteimedien schmücken, sondern nennen die Dinge beim Namen.
Die Plattform wird geleitet von der UETD, die nicht der AKP “nahesteht”, sondern unmittelbar eine AKP-Organisation ist. Weiters von der ATIB, die nicht der türkischen Religionsbehörde Diyanet “nahesteht”, sondern direkt eine Abteilung des Diyanet ist, mit einem türkischen Botschaftsrat an der Spitze, sowie von der Milli Görüs, einer extremistischen und terrornahen türkischen Partei, aus der Erdoğan entstammt.

cemaslanSprecher der Inszenierung, die sich zur Täuschung Österreichisch-Türkische Demokratie-Plattform nennt, ist Cem Aslan, ein direkter Funktionär der AKP.
Als weitere Mitglieder der Plattform wurden genannt: die Union Islamischer Kulturzentren, UETD, ANAD, CHP, GAZI-DER, Kulturverein Beldibi, Kulturverein Burdur, MÜSIAD Austria, Österreich-Akdagmadeni Hilfs- und Solidaritätsverein, Resadiye Sport- und Kulturverein, SAM-DER Österreich, TÜMSIAD Austria, Union der Sivas-Stämmigen in Österreich, Verein Österreich-Erciyes in Freundschaft und Solidarität, WEFA Austria sowie WONDER.
Sämtliche dieser Vereine sind radikal-nationalistische türkische Parteizellen, die ihrem Führer Erdoğan aufs Wort folgen und großteils von der Türkei finanziert werden, wie etwa WONDER. Wer konkret hinter besagter Plattform stehe, wollte Cem Aslan nicht verraten. Er konnte schwerlich öffentlich zugeben, dass die Plattform eine reine AKP-Struktur ist.
Österreich muss sich den Vorwurf gefallen lassen, politische Zellen einer ausländischen Macht als Vereine zuzulassen, obwohl die Ziele dieser Vereine in keiner Weise mit der österreichischen Verfassung vereinbar sind. Der Vorwurf wird noch skandalöser, weil Österreich auch zulässt, dass eingebürgerte Türken weiter mit türkischen Pässen unterwegs sind.
Erwähnenswert wäre höchstens noch, dass diese Vereine Mitglieder der Islamischen Glaubensgemeinschaft sind, jenes Dachverbandes extremistischer Gruppen, der in Österreich praktisch Narrenfreiheit genießt.

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