Bedrohung durch Flut

July 29, 2016 by hotminnie

BERICHT

Das Schlepper-Geschäft im Mittelmeer floriert. Heuer wurden bereits mehr als 300.000 Illegale über das Mittelmeer nach Italien eingeschleust, fast ausschließlich Moslems aus Afrika. An vielen Tagen sind es mehrere Tausend, die den Fährdienst in Anspruch nehmen.
Die Sache läuft einfach ab. Kunden kommen zur Küste, meist in Libyen, bezahlen die dortigen Schlepperbanden (die ausnahmslos von der Muslimbruderschaft organisiert werden). Diese setzen die Kunden in irgendwelche Gefährte, schicken sie los und verständigen den Schlepper-Reisedienst, die FRONTEX.
Die größte europäische Schlepperbande, organisiert und finanziert von der EU, fischt dann die Reisewilligen auf, unterstützt auch noch von privaten Schleppern, und setzt sie in Sizilien, Sardinien oder Süditalien ab. Allein nur die Fahrtstrecken zwischen den Auffischplätzen und den italienischen Küsten, und wieder zurück, kosten die EU Millionen.
In den Medien wird das Schleppen zynisch als „Retten“ verkauft.
Die Illegalen werden bei ihrer Ablieferung nur in Einzelfällen kontrolliert, gesundheitlich und nach Waffen sowieso nicht, und weitergeschickt. Den durch den Andrang völlig überforderten Behörden genügt es, wenn die Ankommenden „Ich Asyl“ rufen, und „ich Alibaba, Nigeria“ oder „ich Omar, Somalia“. So werden sie auf Europa losgelassen.
Flüchtlinge? Sind diese Menschen nicht, waren sie nie. Christen gibt es so gut wie keine unter ihnen. Sollten Nichtmoslems den Fehler machen und auch eine Überfahrt wollen, werden sie oft schon vor der Einschiffung oder auf See entsorgt.

Auch Südtirol bekommt sein Scherflein der Folgen ab. Das Land muss 0,9 Prozent der Illegalen aufnehmen, die ihm über den staatlichen Verteilungsschlüssel zugewiesen werden. Zur Zeit sind das 1000 Personen. Denn Italien zählt längst nicht alle, die eingeschleppt werden.
Auch in Südtirol die üblichen Probleme, nämlich die erzwungene Aufteilung auf kleine Orte. Wengen im Gadertal, mit rund 1300 Einwohnern und mitten in den Bergen gelegen, soll 25 Illegale aus den heißen afrikanischen Steppen aufnehmen. Beide Seiten – die Einwohner und die Afrikaner – wehren sich erbittert dagegen.
Hunderte (nach inoffiziellen Schätzungen sind es rund 2000) Illegale halten sich ohne Zuweisung in Südtirol auf. Sie leben meist in Notunterkünften, wie in der ehemaligen Betriebshalle einer Großbäckerei in der Bozner Industriezone.
Zu heftigen Auseinandersetzungen kam es, als eine Gruppe von Illegalen in Bozen protestierte und bessere Versorgung verlangte. Alle von ihnen hatten keinen Asylantrag gestellt, laut Landesrätin Martha Stocker müsse geklärt werden, ob die Personen nicht schon anderswo einen Asylantrag gestellt hätten. Was schwierig ist, weil die Identitäten aller dieser Illegalen von niemandem geprüft wurden.
Die Auswirkungen sind die gleichen wie auch anderswo. Der Drogenhandel nimmt rapide zu. Erst am Montag wurde von der Polizei am Bozner Zugbahnhof ein Dealer aufgegriffen. Der Mann, aus Marokko stammend, lebt seit geraumer Zeit in Bozen und ist den Beamten bereits wegen Drogendelikten bekannt. Er wurde festgenommen und unter „Hausarrest“ gestellt.
Eine Abschiebung ist kaum möglich, weil Marokko, gleich wie viele andere Staaten, keine Dealer zurücknimmt.
Viele andere Illegale, einige Tausend pro Monat sind es, sickern über Österreich nach Deutschland ein, wo sie untertauchen können. Umfassende Grenzkontrollen werden in beiden Staaten von kurzsichtigen Politikern behindert.
Eine Besserung ist nicht in Sicht, so lange die EU das offizielle Schlepperwesen duldet.

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