Die Nachfolge der Parteisoldaten

July 21, 2016 by hotminnie

BERICHT

Das österreichische Bundesland Burgenland, an der Ostgrenze gelegen, erlangte 2015 traurige Berühmtheit. Hunderttausende Illegale, hauptsächlich aus Asien, drangen völlig ungehindert und unkontrolliert über die Grenze ein, breiteten sich über Österreich aus, wurden gratis in andere Staaten weiterbefördert.
Die Polizei war machtlos, konnte das Eindringen nicht verhindert, wurde auch politisch gebremst. Österreichische Linksradikale holten Illegale sogar aus Budapest ab, brachten sie zum Teil bis nach Deutschland weiter. Das ist zwar strafbar, nicht aber, wenn die Parteifarbe stimmt.
Am meisten war der Ort Nickelsdorf betroffen, im Verwaltungsbezirk Neusiedl am See. Verzweifelt wandte sich der Bürgermeister von Nickelsdorf ganz nach oben, blieb ungehört. Dem Zustrom einer Riesenmenge von Scheinflüchtlingen wurde Vorrang gegeben.
Bis heute weiß keiner, wie viele tatsächlich über die Grenze kamen. Offiziell wurden 300.000 angenommen. Bis den Ungarn der Kragen platzte und sie die Grenz dicht machten.
Das völlige Versagen der Sicherheitskräfte im Burgenland hatte Folgen.
Der burgenländische Polizeidirektor Hans Peter Doskozil wurde zum Minister für Landesverteidigung befördert. In der Sozialistischen Partei, die auch im Burgenland herrscht, gibt es nur ein Fallen nach oben.
Der Zahnschmerz über diese parteipolitische Personal-Schieberei wurde allerdings noch stärker. Sein Nachfolger, als Polizeidirektor im Burgenland, wird ab September 2016 niemand anderer als der Leiter (Bezirkshauptmann) des Verwaltungsbezirks Neusiedl, Martin Huber. Niemand anderer als der Leiter jener Behörde, deren totales Versagen den unkontrollierten Ansturm illegaler Ausländer zu einem Großteil mitverschuldete.
Als braver Parteisoldat erhält Huber die nötigen Vorschusslorbeeren. Gerade in Hinblick auf die zukünftige Entwicklung im Grenzgebiet bedürfe es einer verantwortungsvollen und konsequenten Führung der Exekutive, um die Situation unter Kontrolle zu behalten. Martin Huber habe bereits im Vorjahr bewiesen, dass er dieser Herausforderung gewachsen sei und auch in unvorhersehbaren Situationen ruhig und überlegt agiert. So tönte es aus dem Inninministerium.
Der sozialistische Landeschef von Burgenland legte noch nach. Huber habe als Bezirkshauptmann mit seiner konsequenten und kompetenten Arbeitsweise die vielfältigen Herausforderungen einer stetig wachsenden Region hervorragend meistern können. Über 300.000 Menschen seien großteils über Nickelsdorf nach Österreich gekommen, sagte er. Martin Huber war in seiner Funktion als Bezirkskrisenstabsleiter maßgeblich daran beteiligt, dass es trotz der enormen Menge an Menschen keinen einzigen negativen Zwischenfall gegeben habe, meinte der Landeshauptmann.
Keinen weiteren Zwischenfall jedenfalls, als die unkontrollierte Einströmung Hunderttausender, fast ausschließlich radikale Moslems. Unter denen sich eine unbekannte Zahl potentieller Terroristen befunden hatte.
Österreichs Ostgrenze ist jetzt wenigstens in guten Händen. Weil die Ungarn funktionieren.

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