Obamas Entrüstung

July 18, 2016 by hotminnie

BERICHT

Der (noch) US-Präsident Barack Hussein Obama ist sunnitischer Moslem. Das hatte er auch nie in Abrede gestellt. Wie alle anderen Sunniten ist daher auch Obama ein erbitterter Feind des nicht-sunnitischen Assad-Regimes in Syrien.
Obama unterstützt seit Jahren islamische Terrorgruppen in Syrien, mit Waffen und Ausbildnern, darunter auch die als besonders brutal bekannte Jabhat al-Nusra: er führt damit, so ist es zu verstehen, aus religiösen Gründen Krieg gegen einen anderen Staat. Die Bevölkerung der USA begriff diese Zusammenhänge bisher kaum, die Macht der regierungstreuen Medien ist auch in den USA sehr gewaltig.
Der russische Staatschef Putin kocht derweilen sein eigenes Süppchen. Putin weiß, was auf ihn zukommt, wenn der islamische Terror auch nach Russland stärker übergreift. Dann wird es nicht mehr damit getan sein, die Bevölkerung der Kaukasus-Staaten wahllos niederzubomben.
Russland unterstützt deshalb, auch im eigenen Interesse, das syrische Assad-Regime und bekämpft Terrorbanden in Syrien. Allerdings nicht nach Art des Westens, wo vor jeder Bombe intensiv beraten wird, ob der zu treffende Terrorist gemäßigt oder radikal sei. Sondern nach russischer Art: Ein Terrorist wird bekämpft, bis er eliminiert ist.
In den letzten Wochen trafen russische Kampfflugzeuge konsequenterweise Lager von Terrorbanden, auch solchen, die von Obama unterstützt und bewaffnet wurden.
Der US-Präsident schäumte. Er hatte doch nur Terroristen bewaffnet und ausgebildet, die ihre Feinde auf gemäßigte Weise umbringen. Obama verlangte, Russland solle Angriffe auf syrische Aufständische unterlassen, die von den USA unterstützt werden. Washington wolle sich im Gegenzug dafür einsetzen, internationale Sanktionen gegen Russland zu lockern.
Das Gegenangebot des russischen Außenministers Sergej Lawrow, die Einsätze gegen Terroristen in Syrien besser zu koordinieren, wurde jedoch abgelehnt.

Advertisements

Archives

Categories

%d bloggers like this: