Hymnen auf dem Rasen

July 1, 2016 by hotminnie

BERICHT

Bei jedem Auftreten von Nationalmannschaften europäischer Staaten wogt und brodelt die Aufregung quer durch alle Medien.
Die politisch Korrekten schäumen und hetzen, weil noch nicht alle Nationalspieler schwarz sind. Die Europäer schütteln den Kopf, weil viele „europäische“ Spieler aus Afrika und Asien stammen. Sie meinen, solche Bewerbe sind dann nicht mehr richtig europäisch.
Bei manchen europäischen Staaten könnten man noch sagen, sie wären eben ehemals Kolonialstaaten gewesen, deshalb seien von früher noch Spieler anderer Herkunft vertreten. Diese Ausrede trifft aber, wenn überhaupt, auf kaum einen der Spieler zu.
Ein anderer Unterschied, abgesehen von der Hautfarbe, fiel aber mehr auf. Ein „Schwarzer“, der für Wales spielt, sang die walisische Nationalhymne mit. Sogar auf walisisch, das konnte man deutlich hören. Und das ist keine einfache Sprache.
Fast alle anderen, sagen wir, andersfarbigen Spieler — blieben stumm. Öffneten meist nicht einmal den Mund. Bei den Nationalhymnen der Länder, für die sie antraten, deren Staatsbürgerschaft sie besitzen.
Belgien, Deutschland, Österreich, egal. Die andersfarbigen Spieler, jene aus Afrika und Asien, sie stocken und stummen bei den eigenen Nationalhymnen.
Wenn es also nicht an der Hauptfarbe und Herkunft liegt, dass sich diese Spieler nicht dem Land ihrer Staatsbürgerschaft zugehörig fühlen — woran dann?
Den politisch Korrekten fiel dazu einzig nur ein, Nationalstaaten gehörten abgeschafft. Ihre übliche Brutalo-Methode.

Advertisements

Archives

Categories

%d bloggers like this: