Der Amazon-Betrug

June 28, 2016 by hotminnie

BERICHT

Den Amazon-Konzern kennt jeder. Amazon bietet alles mögliche zum Verkauf an, durch ein Abkommen mit Google stehen bei Suchabfragen Amazon-Angebote fast überall an erster Stelle. Auch bei privaten Empfehlungen wird vorwiegend auf Amazon-Angebote hingewiesen; Amazon zahlt gut dafür.
Viele unvorsichtige Kunden wissen nicht, dass Amazon, so wie Facebook, alle Kundendaten intensiv vernetzt und für Werbezwecke verkauft und verwendet. Wenn Facebook mit werbeorientierten Angeboten pro Jahr Milliarden einnimmt, kann man unschwer annehmen, was Amazon mit dieser Werbung verdient.

Ein wichtiges Produkt für Amazon sind Bücher aller Art. Besonders elektronische Bücher. Um diese zu verwenden, müssen Kunden den Amazon-Reader verwenden, auf anderen funktioniert das Format nicht.
Auch bei fast bei allen nachgefragten Büchern finden Interessenten zu allererst die Amazon-Angebote. Meistens nicht gerade billig, oft im zweistelligen Euro-Bereich. Kunden suchen, finden bei Amazon, kaufen bei Amazon.
Die Kehrseite: Ein sehr großer Teil dieser Literatur ist im Web gratis zu erhalten; Gutenberg ist nur eine solcher Seiten. Oder um wesentlich geringere Preise von anderen Anbietern — die man aber erst, etwa bei Google, umständlich suchen muss.
Amazon bietet daher vieles gegen Bares an, das anderswo umsonst zu haben ist,. Noch dazu in allgemein verwendbaren Formaten. Das teure Anbieten von Produkten, die, völlig legal, auch gratis zu haben sind, nennt man gemeinhin Betrug. Betrug an Kunden, die zu unerfahren und/oder zu leichtgläubig sind, um weiter als nur bis zur ersten Google-Seite zu suchen.
Da Amazon seine Geschäfte mit vielen Tricks auch sehr steuerschonend betreibt, ist der Umfang dieses Betruges nur zu erahnen.
Vom Einkaufen bei Amazon kann daher nur abgeraten werden.

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