Kinderbetreuung falsch verstanden

June 4, 2016 by hotminnie

BERICHT

In der österreichischen Kleinstadt Waidhofen an der Thaya, weit oben an der tschechischen Grenze, fanden Gutmenschen wieder einmal Grund, ihren Blutdruck zu erhöhen.
Kinder von Menschen, die sich illegal in Österreich aufhalten, dürften nicht an der Ferienbetreuung teilnehmen, erregten sie sich. Wie üblich, ein Sturm im Wasserglas.
Die Ferienbetreuung ist hauptsächlich für Kinder berufstätiger Eltern vorgesehen. Ein vernünftiges Angebot, weil berufstätige Eltern eben nicht zwei Monate lang Ferien haben, die Kinder aber auch nicht einfach daheim sitzen lassen können.
Illegale Ausländer sind aber nicht berufstätig und hätten genügend Zeit, sich um die eigenen Kinder zu kümmern, etwas Bemühen vorausgesetzt.
Kommunisten und die sozialistische Volkshilfe hätten gern ein Miteinander von einheimischen und fremden Kindern gewünscht; etwas, das andere eher zwiespältig sehen.
Den Ausländern steht jede Möglichkeit offen, Kinderbetreuung in ihren Heimatländern in Anspruch zu nehmen. Wenn sie sich als Gäste in einem anderen Land aufhalten, sollten sie aber bemüht sein — auch das gehört zur Integration — die anderen Regeln zu respektieren. Diesen Respekt auch von Kommunisten zu verlangen, ist ohnehin zu viel verlangt.

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