Österreich: Der Aufstand

May 24, 2016 by hotminnie

KOMMENTAR

Österreich gab sich Wahlen. Ein neuer Bundespräsident wurde gewählt, der kommunistische Kandidat Alexander van der Bellen machte das Rennen. Eine demokratische Wahl (so ziemlich die einzige in Österreich), deshalb ist das Ergebnis zu akzeptieren.
Auch wenn es nur durch massiven Wahlkartenbetrug zustande kam. Doch der Betrug mit Wahlkarten ist systemimmanent, daher nicht änderbar.
Etwas anderes war viel bemerkenswerter.
Alexander van der Bellen wurde von den marxistischen Parteien SPÖ, Grüne und NEOS laut unterstützt, außerdem von großen Teilen der früher einmal konservativ gewesenen Volkspartei ÖVP und von großen Teilen der Katholischen und Evangelischen Kirche, außerdem geschlossen von den Islamischen Verbänden, außerdem von sämtlichen Medien.
Seine Unterstützung kam daher von allen Seiten des herrschenden politischen Systems.
Die arbeitende Bevölkerung, das sind jene, die die Steuerleistungen erbringen und vom System bis aufs Blut geschröpft werden, sie wählte dagegen.
Im Ergebnis konnte das herrschende politische System nur mehr die Hälfte der Wähler auf sich vereinen. Das bedeutet, dem System steht eine gleich große Gruppe der Wähler gegenüber, die dieses System nicht mehr dulden wollen. Die eine Änderung fordern.
Trotz heftigster Angriffe auf den Gegenkandidaten, trotz Demonstrationen, trotz Gewaltandrohungen, trotz intensiver Mobilisierung zahlreicher ausländischer Linksmedien, wurde es nicht mehr als eine Hälfte.
Nicht unwesentlich war, dass unmittelbar vor dieser Wahl die SPÖ einen eigenen Bundeskanzler eingesetzt hatte, ohne auch nur den Anschein einer demokratischen Legitimierung. Das schlug dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus.

Die österreichische Bevölkerung hat es satt. Eine gigantische Staatsverschuldung, ständig neue Steuern und Belastungen, Milliardenausgaben für den groß angelegten Asylbetrug, ein bodenloser Korruptionssumpf, eine unwirksam gewordene Parteijustiz und – ganz besonders – völlig uneinsichtige Parteipolitiker, die nicht einmal beim Rücktritt eines unfähigen Bundeskanzlers Neuwahlen ansetzen.
Aus Angst, weggefegt zu werden.
Die durch und durch korrupten Systemparteien – allen voran die SPÖ, dann Grüne und ÖVP – können sich nur mehr durch diktatorisches Gehabe an der Macht halten. Nun allerdings gegen die Hälfte der eigenen Bevölkerung.
Diese gleich große Gruppe der Wähler wurde auf das schmutzigste beschimpft, von Geschichtsunkundigen als Nazis bezeichnet, dreckige Untermenschen genannt, in Summe grenzenlos ausgegrenzt. Die dadurch entstandenen Gräben werden nur schwer wieder überbrückt werden können.
Der Zustand des Nationalrates, der nur aus nicht persönlich gewählten Parteifunktionären besteht, Gesetze nur mehr abnickt, ohne sie zu lesen, und statt dessen die Stegreifbühne Untersuchungsausschüsse spielt, entspricht bei weitem nicht mehr europäischem Niveau.
Deshalb wird es schwierig sein, das untragbar gewordene System zu überwinden. Doch immerhin ist nun die Hälfte der Bevölkerung aufgestanden und bot dem System Paroli.
Irgendwann sind diese Stimmen der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr zu überhören, können auch durch den umfangreichsten Wahlbetrug nicht mehr beseitigt werden, können auch durch parteihörige Medien und die Gewalt der Straße nicht mehr zum Schweigen gebracht werden.
Völker, hört die Signale.

WTP

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