Horror-Zahlen aus Österreich

May 19, 2016 by hotminnie

BERICHT

Österreich wollte im Jahr nur 37.500 Asylanträge zulassen. Warum, konnte bisher kein einziger Politiker erklären. Weil nämlich alle illegal (das ist, ohne Visum) nach Österreich Gelangenden weder Flüchtlinge sind noch Asylberechtigung hätten.
In den ersten vier Monaten wurde schon die Hälfte dieser Vorgabe verbraucht. Würde man die zigtausenden Illegalen im Lande abfangen, die bei Aufgreifung dann ja unvermeidlich einen Asylantrag stellen, wäre die Zahlenvorgabe schon längst zur Gänze verbraucht.
Doch der Horror ist ein anderer:
In den ersten vier Monaten des Jahres wurde laut BMI in 6217 Fällen Asyl gewährt. Dazu kamen noch 1225 „Schutzgewährungen“. Das sind jene Fälle, in denen Illegale ohne Asylanspruch trotzdem bleiben dürfen; eine extrem schäbige (und teure) Grauzone.
Durch das Alkohol-trächtige Abkommen mit der Türkei — für jeden zurückgeschobenen Syrer einen (angeblichen) Syrer aufzunehmen — kamen auch noch 106 syrische Scheinflüchtlinge ins Land.
Insgesamt sind das in nur vier Monaten 7548 illegale Ausländer, bei denen die Behörden alle verfügbaren Augen zudrückten, um sie nicht abschieben zu müssen. Das bedeutet bei dieser Rate, Österreich behält, entgegen internationalem und staatlichem Recht, übers Jahr so viele nicht asylberechtigte Illegale aus Asien und Afrika bei sich, wie der Bevölkerung einer Kleinstadt entspricht. Etwa wie Baden bei Wien oder Amstetten.
Da das kleine Österreich nicht so viele dieser Kleinstädte besitzt, fragen sich immer mehr Mitdenkende: Wohin soll dann die österreichische Bevölkerung?
Die nächste Frage wäre sowieso umsonst: Die nicht angenommenen rund 11.000 — warum wurden sie nicht gleich abgeschoben?

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