Rotes Kreuz ohne Rechtskunde

May 10, 2016 by hotminnie

BERICHT

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) forderte eine klare Unterscheidung zwischen Asylsuchenden und Wirtschaftsflüchtlingen, damit nicht mehr Migranten nach Deutschland kämen, als dieses integrieren kann. Das Asylrecht müsse auch in Zukunft für politisch Verfolgte gelten, sagte Rudolf Seiters der FAZ.

seitersEs ist wirklich nur mehr bestürzend, dass kein einziger deutscher Politiker und kein Leiter eines Fachverbandes mehr in der Lage zu sein scheint, vor einem Interview einen Rechtskundigen zu fragen.
Die von Seiters geforderte Unterscheidung gibt es nicht. Wirtschaftsflüchtlinge sind schon von vornherein keine Flüchtlinge. Menschen, die aus anderen Gründen nach Deutschland kommen, sind dann keine Flüchtlinge — so steht es im Grundgesetz — wenn sie aus einem sicheren Drittstaat nach Deutschland kommen. Das sind ausnahmslos alle dieser Scheinflüchtlinge.
Das Asylrecht gilt selbstverständlich für Verfolgte. Aber nicht für jene, die extra aus anderen Kontinenten nach Deutschland reisen und vortäuschen, daheim verfolgt zu sein. Denn auch das sind die wenigsten davon.
Migranten wiederum sind Leute, die in ein anderes Land ziehen, um etwa dort zu arbeiten oder zu studieren, aber nicht bleiben wollen.
Tränenreich fügte Seiters hinzu, 2015 sei das Jahr der Flüchtlinge und der ehrenamtlichen Helfer gewesen. Möglich, aber nicht für Deutschland. Dort sind es bloß illegale Ausländer, und die ehrenamtlichen Helfer würde man objektiv eher als Schleuser bezeichnen.
Seiters meint noch, die Belastung, besonders für die humanitären Organisationen, könne so auf Dauer nicht weitergehen. Zwar richtig, aber an die falsche Adresse. Denn Deutschland müsste rund 2 Millionen dieser Scheinasylanten raschest abschieben, um wieder Luft holen zu können.

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