Eine Frau ist tot

May 9, 2016 by hotminnie

KOMMENTAR

In Wien wurde vor wenigen Tagen eine Frau auf dem Heimweg von einem illegalen Ausländer erschlagen. Einfach so. Wie reagiert man in Wien darauf? So wie üblich. Unfähig und mit Schlammschlacht.

brunnenmarkt

1. Der Täter war, so heißt es, mit 13 Jahren mit einem Visum aus Kenia eingereist. Ein Kind erhält so mir nichts dir nichts ein Schengen-Visum? Von wem und wie?
2. Das Visum lief ab, der Ausländer blieb. Hatte keinen Wohnsitz. Wurde oft genug der Polizei auffällig. Handelte mit und nahm Drogen. Jeder Österreicher hätte da ganz schöne Probleme. Aber ein Ausländer eben…
3. Um österreichische Kinder kümmert sich das Amt für Jugend und Familie. Tausende Kinder werden wegen geringster Unstimmigkeiten mit den Eltern in Erziehungsheime gesperrt. Ein allein stehender, minderjähriger Ausländer nicht? Die berühmte Stimme der MAG11, Herta Staffa, schwieg bisher.
4. Anhalten, einsperren, abschieben, nichts geschah, obwohl der Kenianer mehrmals tätlich wurde. Das geht so einfach?
5. Die Polizei ist eigentlich auch ein Exekutivorgan der Verwaltung. Was bedeutet, weder dem Magistrat noch der Polizeidirektion ist etwas Brauchbares eingefallen.
6. Der Mord geschah im Brunnenmarkt-Viertel in Wien, als Klein-Anatolien bekannt, eines der Zentren der Drogenszene, als politisch korrektes Multikulti-Reservat so gefürchtet, dass sich sogar Türken dort nicht mehr wohlfühlen. Man kann dort nachhaltig sozial einkaufen, wird geworben.
7. Die Caritas macht gute Multikulti-Geschäfte im Brunnenmarkt-Viertel. Den illegalen Kenianer scheint sie völlig übersehen zu haben — ein weiterer Punkt dafür, dass sich die Caritas nur dort um Menschen kümmert, wo etwas zu verdienen ist.
8. Die Staatsanwaltschaft Wien lehnte bis zuletzt einen Haftbefehl ab. Bei Jugendlichen müsse man gelindere Mittel anwenden. Der gelindere Weg führte direkt und unaufhaltsam zum Mord.
9. Es sei alles nicht so schlimm, tönt es aus der Staatsanwaltschaft. Das ist kein Wunder. Leiterin der Staatsanwaltschaft Wien ist Maria-Luise Nittel, eine stramm dunkelrote Parteifunktionärin. Ihre Behörde ist tiefrot. Anklagen gegen Parteifunktionäre gibt es grundsätzlich nicht, auch sonst nur das, was die Partei erlaubt.
10. Die linke Zeitschrift Falter bekommt den Akt der Staatsanwaltschaft. Fein. Aber glasklarer Verstoß gegen das Amtsgeheimnis. Das überall gilt, doch nicht unter Genossen.
11. Eingesetzt wird — wie könnte es in Österreich anders sein — eine Kommission. Geleitet werden soll sie vom Vizepräsidenten des (Lachen verboten) Landesgerichts für Zivilsachen. Mord ist ja eine Grauzone zwischen Straftat, Zivilsache und Parteidisziplin.
12. Der Witwer nach der Ermordeten will Klage gegen die Republik einbringen. Das wird besonders spannend. Zuständig für die Klage ist dann das Landesgericht für Zivilsachen in Wien. Mit zum Teil ganz fabelhaft eigenartigen Senaten, die Gesetze biegen und auslegen, wie es ihnen gerade passt. Der Vizepräsident kann sich dann bestimmt wirksam einbringen.

Das dumpfe Gefühl bleibt. Haben Ausländer wirklich Narrenfreiheit in Wien? Wann darf die Polizei endlich den Sumpf Brunnenmarkt aufräumen und gegen die Drogenszene vorgehen? Wer kümmert sich um die Jugendbanden, die diesen und die angrenzenden Bezirke unsicher machen und sich oft genug blutige Straßenkämpfe liefern? Versinkt Wien im Multikulti hunderttausender Ausländer, oder wird irgendwann wieder eine bewohnbare Stadt daraus?

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