SPÖ implodiert

May 7, 2016 by hotminnie

GASTKOMMENTAR

Die österreichische sozialistische Partei zerbröckelt nicht erst jetzt.
Eine ewigvorgestrige stalinistische Wiener Stadtpartei, mit einem unergründlichen Korruptionsfilz, Familien-Seilschaften und ohne Kontakt zur Bevölkerung. Länderparteien, die eigene unverdauliche Krautsuppen kochen, aber weit weg von jeder Parteilinie liegen. Der Verlust der Arbeiterschaft an die Arbeiterpartei FPÖ. Eine Parteiführung aus satten Bonzen (der nächste wird Kern heißen), die nicht einmal mehr ihren Marx gelesen haben. Eine Gewerkschaft, die sich mit bodenloser Hartnäckigkeit bemüht, den Wirtschaftsstandort Österreich zu zerstören. Eine gewaltbereite, sich am rotbraunen linken Rand wälzende Parteijugend, die immer tiefer in eine unduldsame nationalsozialistische Mentalität hineinrutscht. Die absolute Beherrschung der Medienlandschaft, durch die jeder halbwegs ehrliche Kontakt zur Bevölkerung verloren ging. Die gedankenlose Hereinnahme radikal-islamischer Gruppen (die daran bestens verdienen).
So stellt sich die SPÖ seit vielen Jahren dar. Dazu noch ein Parteichef, der aus dem tiefsten Wiener Filz kommt, nie etwas außerhalb der Partei gearbeitet hat und ängstlich verschweigt, ob er jemals wenigstens die Pflichtschule besucht hat.
Nicht zu vergessen Minister und einen Präsidentschaftskandidaten, deren einzige Qualifikation es ist, Gewerkschaftsfunktionäre zu sein.
Aber auch nicht zu vergessen Unterrichtsministerinnen, die das Wort Schulwesen wahrscheinlich nicht einmal buchstabieren können.
Was konnte da anderes herauskommen, als eine lautstarke Implosion dieser Partei? Seit Wochen schon überbieten sich die Parteimedien mit zahllosen Artikeln und Kommentaren darüber, wie die SPÖ weitergeht. Als ob das die Bevölkerung interessieren würde.
Werner Faymann ist gegangen. Na und. Um Jahre zu spät. Unter seiner Regentschaft erhöhte sich der Schuldenberg des Staates um ein volles Fünftel, wurden im letzten Jahr rund 2 Millionen Illegale eingelassen – bis heute weiß niemand, wie viele davon in Österreich geblieben sind.
Ausgegebene Devise der lernunfähigen SPÖ ist jetzt: Wir machen weiter! Bloß keine Neuwahlen!
Ob das zum Überleben reicht, wird sich zeigen. Es reicht jedenfalls nicht, ernst genommen zu werden.

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