Auch Bangladesh konsequent

May 6, 2016 by hotminnie

BERICHT

In Bangladesh ist der Islam Staatsreligion. Mit aller Härte, die dieses System mit sich bringt. In der letzten Zeit kam es deshalb zu zahlreichen Überfällen strenggläubiger Moslems gegen Menschen, die von ihnen als Kritiker empfunden werden. Auf offener Straße wurden Menschen zu Tode geprügelt, zerhackt, verbrannt.
Außerhalb des Landes hört nur wenig davon. Alles Unangenehme, das mit Islam zusammenhängt, wird vor allem im Westen gern verschwiegen.
Wie in Pakistan sind auch in Bangladesh radikale und terroristische Gruppen aktiv. Sie vertreten den politischen Islam und sind völlig unduldsam gegen alle „Abweichler“.
Eine dieser Gruppen, in Bangladesh besonders stark, ist Jamaat-e-Islami, eine Unterorganisation der Muslimbruderschaft. Eine Anzahl ihrer führenden Mitglieder wurden schon verurteilt und hingerichtet; darunter der frühere Generalsekretär der Gruppe, Ali Ahsan Mohamed Mojaheed, und der Führer des politischen Flügels, Abdul Quader Molla.

nizamiDer Anführer von Jamaat-e-Islami, Motiur Rahman Nizami, war schon 2014 verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof in Bangladesh bestätigte zuletzt das Todesurteil gegen Nizami.
Die Muslimbruderschaft verurteilte auch sofort diese Entscheidung gegen eines ihrer prominenten Mitglieder:
The Muslim Brotherhood stands steadfast in support and solidarity with the leaders of the Islamic Group in Bangladesh and condemns this unjust verdict against its leader.“
Auffällig dabei war allerdings die Behauptung der Muslimbrüder, die Regierung von Bangladesh würde von „zionistisch-amerikanischen“ Kreisen angestiftet, die Moslems in der gesamten Region eliminieren wollten. Es ist nicht zu übersehen, dass die Muslimbruderschaft unter „Moslems“ etwas anderes versteht, als eine Religionszugehörigkeit.

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