Ein entwurzelter Muslimbruder

May 4, 2016 by hotminnie

BERICHT

Osama Abdul Mohsen wurde durch politisch korrekt getürkte Medienberichte berühmt. Die bösartig-rassistische Journalistin Petra Laszlo hatte dem armen Schutzsuchenden ein Bein gestellt, als er gerade angsterfüllt mit seinem kleinen Sohn auf dem Arm nach Ungarn flüchten wollte.
Die vorangegangenen Bilder wurden weitgehend zurückgehalten. Mohsen hatte davor einen Polizisten angegriffen und wollte dann fliehen. Ihn daran zu hindern, war alles andere als rassistisch. An der freundlich von Fluchthelfern der österreichischen Grünen geschenkten Werbetasche sieht man, wer die Scheinflucht organisiert hatte.

mohsen2Weil Osama Mohsen dadurch berühmt wurde, außerdem daheim auch als Fußballtrainer gearbeitet hatte, engagierte ihn sofort der spanische Club Getafe. Erst später kam heraus, was man sich eingehandelt hatte.

mohsen1Osama Abdul Mohsen stammt aus der syrischen Stadt Deir ez-Zur, einem wichtigen Verkehrsknoten zwischen Ar Raqqa und der irakischen Grenze. Mohsen ist Muslimbruder und kämpfte mit der terroristischen Jabhat al-Nusra, der syrischen Kampftruppe der Muslimbruderschaft, gegen die kurdische PYD. Da Mohsen behauptet, schon vor vier Jahren in die Türkei geflohen zu sein, bedeutet das, dass er noch danach in Syrien weiterkämpfte.
Als Mitglied der al-Nusra fühlte sich Mohsen offenbar in der Türkei nicht sicher genug, auch dort leben genügend Kurden, die keine Freude mit islamischen Terroristen haben. So setzte sich Mohsen nach Europa ab. Mit dem üblichen Szenario: Der älteste Sohn war als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland vorgereist, um dort die Aufnahme des Vaters vorzubereiten. Seine Frau und die anderen Kinder, außer dem Jüngsten, ließ Mohsen in der Türkei zurück, sie waren ja nicht gefährdet.

mohsenOsama Mohsen schaffte es bisher nicht, in Spanien heimisch zu werden. Die kulturellen und politischen Ansichten zwischen Spaniern und einem radikalen Muslimbruder sind unüberbrückbar. Auch ein Visum für seine Frau bekam Mohsen nicht, bei seiner bekannt gewordenen Vergangenheit sind die Behörden mehr als skeptisch.
Ob es sinnvoll ist, einen Terroristen im Land zu belassen, werden die spanischen Behörden noch prüfen müssen.

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