Banken unter Druck

April 30, 2016 by hotminnie

BERICHT

Banken sind oft sehr schnell mit Meldungen, wenn sie glauben, jemand würde Geld waschen wollen. Viel kulanter sind Banken offenbar, wenn es um Geschäfte mit extremistischen und antisemitischen Organisationen geht.
Die ERSTE Group, eine der größten österreichischen Banken, schloss Kontos der BDS Austria, wie Sprecher der Bank bestätigten. Die Kontoschließung erfolgte aufgrund der Gesetzeslage am Bankplatz New York, wo die ERSTE Group ebenfalls vertreten ist. Das bestätigte Michael Mauritz, ein Sprecher der ERSTE.
Schon im Februar hatte die Deutsche Bank, eine Tochter der französischen BNP, Kontos der deutschen BDS geschlossen.

obarghoutiBDS, gegründet vom Muslimbruder Omar Barghouti, steht schon länger unter massiver Kritik. Die Plattform — ein Verein ist sie nicht — wurde von der terroristischen Fatah gegründet, um Geschäfte mit jüdischen und israelischen Waren zu boycottieren und dadurch Israel wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

bdsNebenbei betätigte sich BDS auch mit umfangreicher Geldwäsche, einerseits zur Finanzierung von Boycott-Maßnahmen, andererseits zur Finanzierung von Terroristen im Nahen Osten. Nicht jeder sollte gleich erkennen, woher die Gelder kamen, die BDS zuflossen. Die ERSTE Group konnte deshalb nicht länger zusehen, um nicht selbst Verfahren ausgesetzt zu werden.
Die BAWAG, eine weitere Bank in Österreich, steht gleichfalls unter Beschluss, wegen Verdachts der Terror-Finanzierung. Bei der BAWAG besteht ein Konto des OKAZ (Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum) eines Tarnvereins der terroristischen Fatah. Über das OKAZ laufen Finanzierungen antisemitischer Gruppen. Erst kürzlich konnte die Terroristin Leila Khaled bei OKAZ auftreten. Die Haupteigentümer der BAWAG, Cerberus Capital Management Company und GoldenTree Asset Management, wollten sich dazu nicht äußern.
Aber auch andere Banken sehen sich wachsender Kritik wegen ihrer Geschäftsbeziehungen mit terroristischen Gruppen ausgesetzt.
Die Commerzbank, Deutschlands zweitgrößte Bank, führt ein BDS-Konto in Frankfurt. Da die Commerzbank auch in Chicago präsent ist, laufen gegen sie Ermittlungen vom Staat Illinois aus.
Frankreich stellte klar, dass ein BDS-Konto bei der Credit Mutuel gegen französische Antiboycott-Gesetze verstößt.
Auch die deutsche BW-Bank liegt im Visier der Justiz. Bei der BW-Bank in Stuttgart liegen zwei BDS-Konten, ein Konto einer Nazigruppe und ein anderes des Palestine Committee Stuttgart, einer Terror-Frontgruppe, die mit antisemitischen Aktionen Gelder für Terroristen auftreibt. Die BWE-Bank, mit einer Niederlassung in New York, lief dort ebenfalls gegen die Klippen der Antiboycott-Gesetze.
Kunden werden daher beachten müssen, ob die eigene Bank Terroristen unterstützt.

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