Jugendschutz klein geschrieben

March 28, 2016 by hotminnie

BERICHT

Ein erst 13-jähriges Mädchen verschwand in Wien. Angeblich habe sie bei einer Freundin übernachten wollen, die aber nichts davon wusste.
Es stellte sich heraus, das Kind war zu einer Internet-Bekanntschaft nach Kaiserslautern gefahren, um dort zu bleiben. Vor lauter Freude, das Kind gefunden zu haben, durfte die Kleine auch noch über Ostern weiter dort bleiben.
Eine Story mit vielen Fragezeichen.
13 Jahre alt … eine unmündige Minderjährige. Die Mutter hatte dem Kind anscheinend nicht beigebracht, sich nicht mit Fremden einzulassen, die per Internet kennengelernt werden. Die Mutter hatte anscheinend auch nicht kontrolliert, was ihre Tochter im Internet treibt. Erziehungsversagen.
Dann, in Kaiserlautern, schlief das Kind so ganz zwanglos mit dem Web-Freund. Er soll 16 Jahre alt sein, was die Kleine davor aber nicht wissen konnte, zu viele Pädophile sind im Web auf der Jagd.
Geschlechtsverkehr mit einer 13-Jährigen? Das ist in Deutschland und in Österreich strafbar. Verletzung der Aufsichtspflicht nicht minder. Warum gab es keine Strafanzeige? Ist die Mutter Parteimitglied?
Das Wiener Amt für Jugend und Familie ist, nach bester Nazi-Tradition, überhart. Kinder werden schon abgenommen bei „Liebesentzug“, oder wenn eine Mutter nicht jeden Tag sofort die Betten macht, oder aus ähnlichen Nichtigkeiten.
Eine Mutter, die sich anscheinend freut, weil aus ihrem Schulkind plötzlich ein Betthäschen geworden ist—das stört das Amt für Jugend und Familie nicht?
Man könnte auch daraus schließen, die Mutter sei drogenabhängig. Denn bei solchen Frauen greift das Amt nicht zu, sie stehen unter Schutz.
Statt solche Vorfälle totzuschweigen, sollte auf den Tisch gelegt werden, warum hier Beischlaf mit einem unmündigen Kind und andere Straftaten toleriert wurden.

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