Wandel der Begriffe

February 2, 2016 by hotminnie

KOMMENTAR

Vom Asylanten über den Flüchtling bis zum Schutzsuchenden:

Ich lerne. Ich lerne, mich korrekt auszudrücken. Das wird zwar immer schwerer heutzutage, ich bin aber willig.
Das mit dem Asyl hat inzwischen einen üblen Geruch angenommen. Ist es doch inzwischen auch dem Dümmsten klar geworden, daß keiner – kein einziger – der das Wort „Asyl“ an der Grenze stammeln kann, eine Berechtigung hat, bei uns Asyl zu bekommen. Darüber gibt es keine Diskussion. Ein paar Idioten, die das „Recht auf Asyl“ nachplappern, gibt es noch, aber das werden allmählich doch immer weniger.
Also jetzt: „Flüchtlinge“ – weil flüchten tun immerhin viele. Weil aber so eine Flucht spätestens dann vorbei ist, wenn man in einem Land angelangt ist, wo man nicht mehr verfolgt wird, gibt es bei uns, wenn man es genau nimmt, auch keine Flüchtlinge mehr. Und hier flüchten sie ja auch nicht, nicht einmal vor der Polizei, weil die tut ja einem solchen „Flüchtling“ nichts.
Man ist daher auf das Wort „Schutzsuchende“ verfallen. Natürlich brauchen all diese Herrschaften keinen Schutz mehr zu suchen – sie haben ihn ja bereits. Sie suchen nämlich ganz etwas anderes: eine Wohnung, ein Haus, vielleicht ein Auto oder zumindest Freifahrten überall und selbstverständlich Geld. Pünktlich, monatlich oder wöchentlich und zumindest soviel, daß es mehr ist als ein ehemals arbeitender österreichischer Pensionist bekommt. Und ein wenig „Ficki – ficki“ wäre auch nicht so schlecht. Das holt man sich, wenn Bedarf danach ist. Wehrt sich eh keiner (oder keine).
Wir sind daher von solchen „Schutzsuchenden“ überschwemmt. Keiner hat sie gerufen, keiner hat sie kontrolliert, keiner weiß, wer sie sind und keiner hat in ihr Gepäck geschaut, wo sicher auch viele Sachen drinnen sind, die man findet, bevor es jemand verloren hat. Und man findet auch anderes in Kriegsgebieten, vielleicht ein paar Handgranaten, ein wenig Semtex oder Kalaschnikows samt ausreichend Munition. Interessiert niemanden, außer natürlich die Opfer.
Unsere Sicherheitspolitiker aber freuen sich über die Bereicherung. Lauter liebe Leute kommen da, hochgebildet (mehr als die blöden Österreicher laut Minister Kurz), wißbegierig und intelligent. Die darf man doch nicht mit Kontrollen quälen – wäre gegen die Menschenrechte.
Wem das aber alles nicht gefällt, sucht jetzt selber Schutz und es ist hoch an der Zeit.
Aber wer schützt unsere Alten, unsere Mütter, unsere Frauen, unsere Schwestern und unsere Töchter? Die Polizei nicht, die hat besseres zu tun. Das Bundesheer nicht, die kochen und putzen dann den Dreck der Schutzsuchenden.
Also wer schützt uns und unsere Familien? Antwort: keiner. Dafür ist nämlich niemand zuständig.
Wir suchen Schutz. Wir Österreicher suchen Schutz, den uns niemand gewährt. Und selber schützen sollen wir uns nicht, dürfen wir nicht.
Denn einen Waffenpaß gibt es nicht mehr. Abgeschafft von unserem famosen Innenministerium. Das schützt uns nicht, verbietet uns aber gleichzeitig, uns selber zu schützen.
Brave Opfer, die man verhöhnt, entrechtet und den Wölfen als Beute überläßt. Hauptsache, unsere Politiker sind rund um die Uhr gut beschützt.
Hoffentlich schaut nicht einmal einer der Aufpasser weg.

Georg Zakrajsek

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