Schulnoten aufgeflogen

February 2, 2016 by hotminnie

BERICHT

Jeder hat schon irgendwann in der Schule mitbekommen: Schülerinnen werden bei gleichen Leistungen ein bis zwei Grade besser benotet. Weil sie Mädchen sind, also braver sind, also besser sein müssen.
In Österreich flog diese Praxis jetzt unsanft auf. Bei der neu eingeführten Zentralmatura (Reifeprüfung als Universitätszugang) fassten Schülerinnen überdurchschnittlich schlechtere Noten aus. Die geschlechtsneutrale Zentralmatura nimmt eben keine Rücksicht mehr auf die Vorrangstellung der Mädchen.
Die aufheulenden Kritiker sehen das Problem sofort bei den Fragestellungen, die Mädchen benachteiligen würden, oder beim Schulsystem, oder bei der Didaktik. Die Frage zu stellen, warum man Mädchen dann in der Schule durchschnittlich besser benotet als Buben, wagt niemand. Sie wäre nicht politisch korrekt.
Die Lösung wird die gleiche sein, wie bei den Aufnahmstests für Frauen beim Militär. Standards senken, damit Frauen leichter durchkommen.
Der Schritt bis zum positiven Mindestzeugnis für jeden ist dann nur mehr Formsache.

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