Konzertierte Falschmeldung

January 7, 2016 by hotminnie

BERICHT

Selten wurde eine Falschmeldung so umfangreich ausgearbeitet, wie jene über die syrische Stadt Madaya. Dort hätten syrische Truppen 40.000 Bewohner eingeschlossen, so hieß es, und ließen sie verhungern.
Die Berichterstattung wurde von einigen Stellen der Muslimbruderschaft inszeniert, darunter dem berüchtigten Terroristen Osama Ali Suleiman, der seine Altwarenhandlung in Coventry, England, als Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte ausgibt.
In den Berichten wurden Bilder hungernder Kinder und teilweise zum Skelett abgemagerter Menschen gezeigt. Menschen in Madaya würden Gras essen und Blätter von Bäumen kochen. In einem Video wurde gezeigt, wie einer Katze der Kopf abgesägt wird, um sie dann zu essen.
Kein einziges Medium prüfte auch nur eine Sekunde lang, ob das stimmen könnte, was da verbreitet wird; gleich wie beim Märchen der Fassbomben. Es genügte, dass die Meldungen von „syrischen Aktivisten“ kämen, um sie wie ein Evangelium zu glauben. Den Medien fiel nicht einmal auf, dass viele der verbreiteten Bilder schon früher für Propagandazwecke verwendet worden waren und auch immer wieder in Twitter und anderen Netzen erscheinen. Oder auch schlichtweg gefälscht sind, wie dieses Bild, das seit Jahren im Web umkreist.

fakeDas Gesicht tauchte auch auf einem anderen alten Bild in Twitter auf und wurde jetzt neu gepostet, passend gleich mit dem nächsten Erscheinungsdatum.

mix17Der arme Mullah aus Madaya wurde im Photoshop schlecht verarbeitet.

photoshop1Die Originalfigur, aus einem alten Twitterbild, trägt nämlich einen anderen Bart, bei gleich unnatürlicher Handhaltung.

photoshop2

Nur langsam tauchen die ersten Ernüchterungen auf:

Correction: a previous version of this story contained photos purporting to show malnourished children in Madadya. VICE News has since learned that the pictures may not have been taken in Madaya, and has removed them.

January 2016. However, what if I was to suggest that Madaya is not under a food blockade from ‘the regime’, but that the food shortage is caused by the Ahrar ash-Sham militants attempting to force the hands of the Syrian government to ease the campaign on the besieged terrorist group? This very real prospect has not been considered by usual propagandist from the ABC, BBC, The Guardian and the usual ilk who cannot go on and do simple investigative work as it might threaten their simplistic paradigm on understanding the multifaceted and complex Syrian War.

Was passiert denn wirklich in Madaya?
Die Stadt, die früher knapp 10.000 Einwohner hatte, liegt in einem Hochtal zwischen dem libanesischen Bekaa-Tal und Damaskus. Das Bekaa-Tal ist seit langem eine Hochburg islamischer Terroristen. Die Städte Al-Zabadani und Madaya liegen daher unmittelbar an der Hauptversorgungslinie sunnitischer Terrorgruppen, die Damaskus von Westen bedrohen.
Beide Städte waren von der Jabhat al-Nusra erobert worden, der Kampftruppe der Muslimbruderschaft. Dabei waren, von westlichen Medien natürlich ignoriert, hunderte Bewohner massakriert worden. Denn beide Städte galten als eng mit dem Assad-Regime verbündet. Kein Medium zeigte die Demonstrationen der Einwohner von Madaya zugunsten von Assad. Warum sollte dieser seine eigenen Unterstützer verhungern lassen?
Die syrische Armee eroberte schließlich Al-Zabadani großteils zurück und forderte die Jabhat al-Nusra und deren Splittergruppe Ahrar ash-Sham zum Abzug aus Madaya auf. Was abgelehnt wurde, worauf die syrische Armee Madaya einschloss. In Madaya halten sich etwa 14.000 Menschen auf, da dort auch Bewohner umliegender, von Terroristen eroberter Dörfer Zuflucht versuchten.
Lebensmittel in der Stadt werden von den Terroristen verwaltet und an die Bewohner nur zu horrenden Preisen verkauft. Ein organisierter Schwarzmarkt. UN-Mitarbeiter berichten unter der Hand (öffentlich ist es ihnen untersagt), angelieferte Lebensmittel werden sofort von Bewaffneten der Ahrar ash-Sham beschlagnahmt und nicht an Bewohner weitergegeben.
Die Terroristen selbst sind erstaunlich gut genährt, nirgends auf dem Bildmaterial sind Bewaffnete zu sehen, die Gras oder Blätter essen.
Die Hilfsaufrufe, die durchwegs von radikal-islamischen Frontgruppen kommen, etwa von Oxfam, Syria Relief und Shaam Relief, dienen zur Finanzierung islamischer Terroristen.

Westliche Medien verlieren kein Wort darüber, dass mehrere von Schiiten bewohnte Städte in der syrischen Provinz Idlib seit längerem von Terroristen der Ahrar ash-Sham und Jabhat Al-Nusra belagert werden, darunter die Orte Kafarya und Al-Fu’ah. Die Terroristen, die aus der Türkei versorgt werden, lassen keine Nahrungsmittel für die Bewohner durch und ermorden alle, die sie erwischen.
Aber das ist eben nur die schiitische Minderheit, ohne mächtige Lobby im Westen.

Eine Lösung könnte nur darin bestehen, dass der Westen seine Unterstützung für islamische Terrorgruppen einstellt. Die Chance dafür ist gleich null. Die Menschen im Mittleren Osten haben das auszubaden.

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