Bayern im Zwiespalt

November 24, 2015 by hotminnie

BERICHT

Der elitäre Freistaat Bayern wünscht sehr oft Extrawürste. Nicht immer schlüssig, nicht immer verständlich.
Joachim Herrmann, Innenminister Bayerns, schlug vor, Islamisten die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen. Eine theoretisch glaubwürdige Idee, der aber die praktische Umsetzbarkeit fehlt.
Was ist ein Islamist? Ob Herrmann das beantworten könnte? Wer soll erkennen können, ob jemand ein Islamist ist? Wenn doch umgekehrt Bayern nicht einmal imstande ist, islamischen Extremisten Einhalt zu gebieten.
Unter Islamisten stellt man sich gemeinhin Anhänger des politischen Islam vor. Das würde abgeleitet bedeuten, vor allem Muslimbrüdern wäre die Staatsbürgerschaft zu entziehen — womit sie dann natürlich auch die Niederlassungsfreiheit in der EU verlören.
Wie kann es aber dann erklärt werden, dass in Bayern, genauer im Raum München, eine islamistische Zelle nicht nur blühen und gedeihen darf, sondern ganz besonders von der Stadt München unterstützt, hofiert und mit Geldspenden bedacht wird?
Der islamische Extremist Bajrambejamin Idriz wird in Bayern als Erklärer des Islam gefeiert, will mitten in München ein Schulungszentrum für den radikalen Islam bauen. Ist Muslimbruder Idriz denn kein Islamist? Das Zentrum zur Verbreitung des Islam radikalster Prägung soll von Qatar finanziert werden. Auch bis Bayern sollte es sich durchgesprochen haben, dass Qatar einer der Hauptfinanciers des islamischen Terrors ist.
Soll das dann nicht islamistisch sein?
Politiker neigen zu unüberlegten Äußerungen. Im modernen Zeitalter müssen sie sich dann gefallen lassen, nicht ernst genommen zu werden, wenn sie nicht wissen, wovon sie sprechen.

Advertisements

Archives

Categories

%d bloggers like this: