Ewald Stadler verurteilt

October 24, 2015 by hotminnie

BERICHT

Ein schillernder österreichischer Politiker gerät zunehmend ins Abseits. Ewald Stadler war wegen schwerer Nötigung verurteilt worden, die Verurteilung wurde jetzt bestätigt und rechtskräftig.
Stadler war früher Volksanwalt und wegen seiner aggressiven Art unter dem Spitznamen Dobermann bekannt. Danach saß Stadler im österreichischen Nationalrat und auch für kurze Zeit im EU-Parlament, für die Splitterpartei BZÖ.
Mit seinem Drang, überall Unbeliebtheit zu erregen, konnte Ewald Stadler nicht von der internationalen Szene lassen. Als selbst eingeladener Beobachter befand er den russischen Wahlbetrug auf der besetzten Krim (nur russische Staatsbürger durften wählen, darunter auch zehntausende russische Soldaten) als gültige Wahl. Was ihm verständlicher Weise ein Einreiseverbot in die Ukraine eintrug.
Markige Aussprüche wie „Doch wie sieht erst die Stimmung in Donezk aus, wo die ukrainische Armee verstärkt mit rechtextremen Nationalisten, die in russischsprachigen Bewohnern Untermenschen sehen, gegen die eigenen Bürger kämpft?“ machen den Sektierer Stadler höchstens bei Vladimir Putin beliebt.
Auch in Österreich inszeniert Stadler sich gern. Er gibt sich als Ritter des Mercedarier-Ordens aus. Der allerdings in Österreich weder existiert noch Ordensritter aufnimmt. Im Hintergrund wird das pikanter. Denn Stadler wirbt um Spenden für arme Kinder in Afrika, im Namen eines Hilfswerks der Mercedarier. Tatsächlich ist das ein Miniverein, registriert unter 044871593, den sich Stadler mit einigen Freunden privat hält, Sitz des Vereins ist Stadlers Wohnung. Geprüft werde, was der Verein mit Spenden mache, hieß es aus Kreisen der Staatsanwaltschaft.
Politisch kann Ewald Stadler es nicht lassen. Er engagierte sich für eine pseudo-christliche Partei, die bei Wahlen im Nebel verschwand. Der nächste Akt war die Gründung seiner Partei Die Reformkonservativen (REKOS). Eine jene pseudo-idealistischen Splittergruppen, die von Fanatikern ins Leben gerufen werden, um bald danach unrühmlich zu verschwinden.
Dabei stützt sich Stadler gern auf wichtige Verbündete, darunter die politische Dynastie der Tschugguel. Sprössling Alexander Tschugguel hofft dadurch wohl, zu höheren Ehren zu gelangen. In einer Studentenverbindung nennt er sich Laurin.

tschugguel

Ewald Stadlers Freundin und langjährige Vertraute Claudia Tobias begleitet ihren Chef durch dick und dünn. Landesgeschäftsführerin seines BZÖ, Stadlers Sekretärin im Parlament, nun Bundesgeschäftsführerin des REKOS.

tobiasNicht erstaunlich ist, dass Stadler dann auch über den privaten Bereich der Claudia Tobias seine schützende und kampferprobte Hand hält. Tobias ist Mitbegründerin eines Pädophilenvereins, namens Schutzengerl. Vereinszweck ist die Beschaffung fremder Kinder, um sich damit auszuleben.

schuschaVereinschefin Susanne Schuscha, natürlich auch enge Vertraute Stadlers, sucht per Internet Kontakte mit anderen Pädophilen, um Kinder auszutauschen. Auch die Polizei soll schon bei ihr gewesen sein, wegen kinderpornografischer Bilder.
Bei der Polizei sind die Umtriebe des Vereins schon lange bekannt. Dagegen etwas zu machen, ist kaum möglich. Schuscha und ihr Verein werden politisch geschützt und bekommen Kinder von der Jugendwohlfahrt geliefert, frei Haus fürs Bett. Ob Alexander Tschugguel das auch weiß?
Stadler deklarierte großzügig, seine REKOS bekenne sich zur staatstragenden Bedeutung der Familie, die Familie werde als Keimzelle der Gesellschaft angesehen. Der Schutz von Pädophilen läuft dann anscheinend nebenbei mit.
Ein Dobermann im freien Fall?

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