ORF: Der Live-Betrug

August 11, 2015 by hotminnie

BERICHT

Der ORF ist eine öffentlich rechtliche Anstalt. Ein Anachronismus aus dem vergangenen Jahrhundert. Diese Anstalt wird durch brutal eingetriebene Zwangsgebühren finanziert, zusätzlich noch durch kräftige Subventionen aus Steuergeldern. Vieles von diesen Einnahmen fließt in Werbung für politische Parteien.
Der Auftrag des ORF wäre Information. Eines jener berühmten Fremdwörter, deren Bedeutung anscheinend niemand kennt. Information hieße, Wissenswertes an die Hörer und Seher weiterzugeben. Genau genommen kostenfrei, weil ja schon durch Zwangsgebühren finanziert.
Was wollen Konsumenten sehen? Im sportlichen Bereich vor allem eines: den heimischen Fußball. Und da hapert es kräftig.
Der ORF bietet öfters sogenannte Live-Übertragungen von Fußballspielen an. Diese sind allerdings keine Live-Übertragungen. Sondern der ORF blendet netterweise das Ergebnis ein. Ein klarer Betrug am Publikum, von dem die Zwangsgebühren erpresst werden.
Es gäbe einen extra Kanal für Sportübertragungen. Aber nicht für Fußball. Diese Sportart ist beim ORF unbeliebt. Weshalb man für die meisten der doch übertragenen Spiele auch noch einen reichsdeutsch-sprachigen Kommentator einsetzt. Ohne Übersetzung, deshalb kaum verständlich.

Weil es gerade um Fußball geht: Etwas fällt schon länger auf. Spätestens seit Sadio Mané erhalten Spieler mit dunkler Hautfarbe selten oder jedenfalls erst viel später gelbe oder rote Karten.
Ist das eine politisch korrekte Anweisung? Oder nur der übliche Rassismus, der andere als Dunkelhäutige benachteiligt? Die österreichische Bundeslige schwieg sich dazu aus.

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