Chattanooga Lessons

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July 18, 2015 by hotminnie

BERICHT

Die morgendliche Stille von Chattanooga, Tennessee, wurde zerrissen, als ein islamischer Terrorist um 10 Uhr 45 aus seinem Ford Mustang-Leihwagen das Feuer auf ein Rekrutierungsbüro der Streitkräfte eröffnete. Manager Keith Wheatley schob die anwesenden Rekrutierer rasch in einen sicheren Raum, deshalb gab es nur einen Verletzten.
Doch der Angriff war noch nicht vorüber. Der Terrorist fuhr weiter zu einem Reserve Center der Navy und Marines, ein abgeschieden gelegenes Gelände nahe dem Tennessee River, durchbrach die Absperrung, sprang aus dem Fahrzeug und feuerte los. Erst dort konnte ihn rasch alarmierte Polizei erledigen.
Übrig blieben fünf Tote: Staff Sgt. David Wyatt, Sgt. Carson Holmquist, Gunnery Sgt. Thomas Sullivan und Lance Cpl. Squire Wells von den Marines, und Petty Officer Randall Smith von der Navy. Einige andere wurden durch den Kugelhagel verletzt.

abdulazeezDer Terrorist wurde identifiziert als Muhammad Youssef Abdulazeez (24), angeblich aus Kuwait stammend. Die kuwaitischen Behörden stellten das in Frage. Abdulazeez komme aus der Zeit der irakischen Invasion; damals waren bekanntlich viele kuwaitische Frauen durch irakische Soldaten vergewaltigt worden.
Abdulazeez hätte am 30. Juli vor Gericht erscheinen sollen, da er betrunken und unter dem Einfluß von verbotenen Substanzen aufgehalten worden war. Das Bild stammt von seiner Festnahme. Schon davor hatte er einen Job wegen Drogenkonsums verloren.
Letztes Jahr hatte Muhammad Abdulazeez angeblich Verwandte in Jordanien besucht und bei einem Onkel gearbeitet. Nach Ermittlungen hatte er während dieser Zeit in einem Terroristencamp „gleich über der Grenze“ eine Kampfausbildung absolviert. Zurückgekehrt in die USA, begann er mit Moschee-Besuchen und fiel durch islamische Hardliner-Postings auf.
Bei seinem Anschlag verwendete Abdulazeez zwei Gewehre und eine Pistole, für die er keine Berechtigung besaß, und trug eine große Menge an Munition mit sich. Ein weiteres Gewehr wurde in seiner Wohnung gefunden. Die Waffen – ein AK47, ein AR15 und eine Saiga 12 (ein der AK47 nachgebautes Schrotgewehr) – hatte Abdulazeez davor illegal gekauft, er ging mit Freunden regelmäßig zu Schießübungen.
Muhammad Youssef Abdulazeez wurde von seiner Umgebung als „strenggläubig, aber nicht radikal“ bezeichnet. Was der Unterschied sein sollte, wissen die Menschen nicht. Unter der Jugend fiel Abdulazeez mit radikal-islamischen und rassistischen Äußerungen auf, doch auch das wurde zu wenig beachtet.

bassaIn Chattanooga gibt es, so wie in vielen Städten der USA, eine starke islamische Gemeinschaft, die hauptsächlich aus Arabern besteht und strikt von der Muslimbruderschaft kontrolliert wird. Bassam Issa, Präsident der Islamic Society of Greater Chattanooga (ISGC), zeigte sich öffentlich sehr bestürzt über den Anschlag.
Vorstandsmitglied Azhar Sheikh, versprach, sofort das FBI zu kontaktieren, würde Radikalisierung auffallen. Bei Abdelazeez klappte das nicht.
Die ISGC hatte erst vor kurzem eine neue große Moschee im Osten von Chattanooga eröffnet, für Versammlungen von bis zu 1200 Personen. Aus politischen Gründen unterblieb bisher eine Kontrolle der Aktivitäten der ISGC.

isgc

Der Anschlag wird jedenfalls Konsequenzen haben müssen. Kein einziger der – durchwegs erfahrenen – Soldaten im Rekrutierungszentrum und in der Reservestation durfte bewaffnet sein.
Die Senatoren John McCain und Mac Thornberry sind nun bemüht, ein neues Gesetz, den National Defense Authorization Act, durchzubringen, es hatte schon mehrere solcher Anschläge in Militärbasen gegeben. Wären die erfahrenen Soldaten im Rekrutierungszentrum bewaffnet gewesen, hätten wahrscheinlich fünf Tote vermieden werden können.
Dieses Resultat hängt dem Moslem Barack Hussein Obama schwer um den Hals.

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One thought on “Chattanooga Lessons

  1. Saheeb says:

    Da heißt es immer, über das Motiv wird gerätselt. Brauchen islamische Terroristen ein eigenes Motiv?

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