Asylbetrug im Burgenland

July 1, 2015 by hotminnie

BERICHT

In stolzer Freude berichtete der Nigerianer Uche Ahunanya in einschlägigen österreichischen Parteimedien, er habe nach sieben Jahren endlich einen positiven Asylbescheid bekommen.
Freuen wir uns mit ihm? Oder sehen wir uns lieber zuerst die Fakten an.

Ahunanya sei als Christ vor dem islamischen Terror in Nigeria geflohen. Das wäre schon einmal kein Asylgrund. Ahunanya hätte sich an den Staat wenden können, hätte sich auch als Christ wehren dürfen, hätte in eines der Nachbarländer ausweichen können, in denen der Islam verboten ist.
Doch der Nigerianer nahm, um teures Fluchtgeld, größeren Aufwand auf sich. Er reiste über das Mittelmeer nach Europa – und landete im österreichischen Traiskirchen. Die Bootsfahrt über die Alpen ersetzte bestimmt jeden Abenteuerurlaub.
Im Seehafen Traiskirchen stellte er einen Asylantrag. Der wäre sofort zurück-zuweisen gewesen, weil Österreich kein Ersteintrittsland ist. Aber Uche Ahunanya durfte – gesetzwidrig – bleiben und wurde im Burgenland untergebracht.
Dort arbeitete er, verdiente Geld. Ob als Arbeitnehmer oder als selbständiger Zeitungsverkäufer, sagt er nicht. Denn angemeldet war er weder noch. Sondern bezog nebenbei die Grundsicherung. Zusammen also um einiges mehr, als einheimische Mindestsicherungsbezieher erhalten.
Es bedarf keiner Erklärung, weshalb die Bundesländer so vehement gegen die Abschaffung des Amtsgeheimnisses sind. Der Asylbescheid – den Ahunanya gar nicht bekommen hätte dürfen – war mit absoluter Sicherheit nicht der Erstbescheid. Kein Verfahren dauert sieben Jahre bis zur Erstentscheidung.
Man darf daher vermuten, Anwälte von Schlepperorganisationen schleiften Ahunanya mehrmals durch alle Instanzen, bis sich die Behörden dem zweifellos unerbittlichen politischen Druck beugten. Besonders die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf ist für vieles bekannt, aber nicht für Einhaltung der Gesetze.
Nun bleibt ein Afrikaner in Österreich, der sich das Asyl erschlichen hat und dem Staat eine schöne Stange Geld kostete. Uche Ahunanya, jetzt vierzig, hatte von daheim weder Schulbildung noch Berufsausbildung mitgebracht, hat in Österreich gelernt, wie man von hintenherum Geld beschafft. Eine brauchbare Fachkraft also – die dem Staat noch viel Geld kosten wird.

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