Apple und Ebooks

June 30, 2015 by hotminnie

BERICHT

Apple unterlag auch in der zweiten Instanz in einem Verfahren um die Preisgestaltung von elektronischen Büchern.
Im Frühjahr 2010 hatte Apple einen Ebook-Handel gestartet. Der Marktführer Amazon verkauft Ebooks mit deutlichen Rabatten, das heißt, mit nur geringen Gewinnen für die Buchverlage. Apple dagegen vereinbarte mit Verlagen, diese könnten Preise selbst festsetzen. Die Verlage wollten das gleiche Modell daraufhin auch bei Amazon durchsetzen.
Die gute politische Vernetzung von Amazon half. Das US-Justizministerium brachte 2012 eine Klage gegen Apple und eine Reihe von Verlagen ein, wegen illegaler Preisabsprachen. Die Buchverlage einigten sich mit Vergleichen, Apple aber wollte das Verfahren durchziehen.
Gegen die mächtige Obama-Verwaltung war das chancenlos. Apple musste nun sogar einen vom Gericht eingesetzten Aufseher zulassen.

Die eigentliche Frage fiel aber wieder unter den Tisch. Warum sollen Interessierte im Zeitalter der elektronischen Verknüpfung für Bücher und Musik zahlen? Nur um eine gierige Industrie am Leben zu erhalten?
Gratis Ebooks und gratis Musik-Downloads. Das ist die notwendige Forderung.

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